Laupersdorf

Neu gibt es drei Abteilungen für den Kindergarten

Die Schülerzahlen steigen in der Gemeinde. (Symbolbild)

Die Schülerzahlen steigen in der Gemeinde. (Symbolbild)

Die Schülerzahlen in Laupersdorf steigen im kommenden Schuljahr auf 179 Kinder. Die Schule beantragt eine zusätzliche Kindergartenabteilung.

Im Rahmen der Budgetberatung befasste sich der Gemeinderat Laupersdorf auch mit dem Pensenantrag für das Schuljahr 2021/22 der Primarschule und des Kindergartens, den die Schulleiterin Silvia Wilms-Steiner unterbreitete. In Laupersdorf nimmt die Anzahl der Kinder zu. Im nächsten Schuljahr ist mit insgesamt 179 Schülerinnen und Schülern zu rechnen. Allein im Kindergarten werden 50 Kinder den Unterricht besuchen.

Auch im darauf folgenden Schuljahr 2022/23 verbleibt mit 48 Kindern eine beachtliche Anzahl im Kindergarten. Erst im Schuljahr 2023/24 sei – Stand heute – mit einem Rückgang auf 38 Kinder zu rechnen. Die grossen Klassen verschieben sich dann in Richtung Primarschule. «Die Grösse der Klassen sollte im Durchschnitt 20 Schülerinnen und Schüler nicht überschreiten. Die Erfahrung zeigt, dass in einem integrativen Schulmodell die Grösse der Klassen entscheidend ist.

Reine Jahrgangsklasse empfohlen

Klassen mit 24 und mehr Kindern sind zu vermeiden, insbesondere dann, wenn es sich um Mischklassen handelt», bemerkte die Schulleiterin. Sie empfiehlt in der aktuellen Situation für die gesamte Schule reine Jahrgangsklassen. Bei Mischklassen wäre der Aufwand für die Lehrpersonen erhöht und auch für die Schülerinnen und Schüler wären Mischklassen – gerade für die Schwächeren – anspruchsvoller zu bewältigen.

Die Schulleiterin und das Team der Lehrerinnen und Lehrer beantragen für das Schuljahr 2021/22 neu drei Kindergartenabteilungen (bisher zwei Abteilungen) und wie bisher sechs Primarschulklassen zu führen. Das bedeutet insgesamt 393,86 Lektionen, zudem 47 Lektionen Spezielle Förderung, 10 Lektionen Logopädie und 12 Lektionen Deutsch als Zweitsprache zu genehmigen. Der Gemeinderat Laupersdorf stimmte diesen Anträgen zu.

Schulleiterin hat Kündigung eingereicht

Die Schulleiterin Silvia Wilms – Steiner hat sich entschieden,  ihren Vertrag als Schulleiterin des Kindergartens und der Primarschule Laupersdorf per 31. Januar 2021 zu kündigen. Sie bedankte sich bei der Einwohnergemeinde Laupersdorf für die Erfahrungen und zahlreichen Begegnungen, die sie in den viereinhalb Jahren seit dem 1. April 2016 bei der Ausübung ihres Berufs als Schulleiterin machen konnte.

Speziell dankte sie dem Lehrerkollegium für die stets bereichernde Zusammenarbeit, der Fachkommission Schule, der Schulsekretärin sowie den Eltern und Schülerinnen und Schülern. Die frei werdende Stelle wird nun zur Neubesetzung ausgeschrieben.

Wahlen für den Zweckverband Sozialregion Thal-Gäu

Der Gemeinderat Laupersdorf schlägt Marcel Langenauer als Vorstandsmitglied des Zweckverbandes Sozialregion Thal-Gäu vor. Als neuen Delegierten anstelle von Marcel Langenauer wählte der Gemeinderat den Gemeindepräsidenten Edgar Kupper.

Ein Gesuch des Schweizerischen Alpen-Clubs (SAC), Sektion Oberaargau, um eine finanzielle Unterstützung des Neubaus der Rothornhütte lehnte der Gemeinderat ab. Die Kommission für öffentliche Bauten (OeBAK) unterbreitete dem Gemeinderat das überarbeitete Benützungsreglement für die Mehrzweckhalle «Kreuzacker» und die Aussensportanlagen. Alte Begriffe wurden ersetzt und das Reglement wurde in verschiedenen Punkten vereinfacht.

Auch dem Vermeiden von Lärmimmissionen bei Anlässen und auch im Normalbetrieb wurde Beachtung geschenkt. Neu gilt in der ganzen Mehrzweckhalle ein Rauchverbot. Wie Kommissionspräsident und Gemeinderat Daniel Fluri ausführte, ist das neue Reglement zeitgemäss. Der Gemeinderat genehmigte das überarbeitete Benützungsreglement.

Antrag auf Prüfung zur Nutzung von Solaranlagen

Gabriela Weber und Mitunterzeichnende reichten an den Gemeinderat einen Antrag auf Prüfung zur Nutzung von Solaranlagen ein. «Im Sinne einer nachhaltigen Zukunft und um für die Energiewende gerüstet zu sein, sollte die Gemeinde Laupersdorf in die Solarenergie investieren», heisst es im schriftlichen Antrag.

Der Gemeinderat wird ersucht, Möglichkeiten zur Nutzung von Solaranlagen auf gemeindeeigenen Flächen zu prüfen. Verschiedene Optionen würden bestehen, unter anderem durch die Gründung einer Genossenschaft und Nutzung zum Eigenbedarf, durch Verpachten an eine solche oder als Kapitalanlage. Auch als Mitglied der Elek tra Thal böten sich der Gemeinde ebenfalls Chancen. Der Gemeinderat nahm diesen Antrag entgegen und prüft allfällige Möglichkeiten.

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