Hochwasserschutzmassnahmen

Nasser Sommer verzögert die Dammbauten in Obergösgen

Ein Teil des Damms in der Wässerig in Obergösgen. (Archiv)

Ein Teil des Damms in der Wässerig in Obergösgen. (Archiv)

Der Zeitplan für die Bauarbeiten der Hochwasserschutzmassnahmen an der Aare in Obergösgen verschiebt sich. Schuld ist das regnerische Wetter im Sommer 2014. Die Dammschüttungen gehen im Frühjahr 2015 weiter.

Bereits erstellt sind die Schutzmauern sowie die Entlastungspumpwerke und Leitungsverlegungen der Siedlungsentwässerung, wie die Staatskanzlei mitteilt. Verzögerungen würden sich aber bei den Dammbauten ergeben.

Eigentlich sollten diese im Sommer 2014 realisiert werden. Aufgrund der langen Regenperiode mussten die Erdarbeiten in Obergösgen aber ausgesetzt werden. Aus diesem Grund verzögern sich auch die weiteren Arbeiten wie die Anpassungen und Instandsetzungen der Dänikerstrasse, von Gärten und Vorplätzen sowie des Spielplatzes Wässerig.

Während der Wintermonate wird nicht weiter gearbeitet. «Die Schüttung der Dämme wird, sobald es die Witterung zulässt, im Frühjahr 2015 fortgesetzt», heisst es in der Mitteilung. Im Gegensatz dazu könnten die Erdarbeiten im Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekt Aare in Olten und Winznau aufgrund von unterschiedlichen Verhältnissen auch im Winter teilweise fortgesetzt werden.

Gefährdung mindern

Überschwemmungen der Aare im Kanton Solothurn bergen insbesondere in den Gemeinden Dulliken, Obergösgen und Däniken ein grosses Schadenspotenzial. Bauliche Massnahmen, welche den Hochwasserschutz und die Siedlungsentwässerung betreffen, sollen die Gefährdung künftig stark mindern. (sks)

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