Laupersdorf
Nachtragskredite in der Höhe von fast 20 000 Franken genehmigt

Seit Anfang 2013 besteht der Pastoralraum Dünnernthal. Delegierte des Zweckverbandes befanden an der Delegiertenversammlung in Laupersdorf über die Rechnung 2014. Dabei wurden Nachtragskredite in der Höhe von fast 20'000 Franken genehmigt.

Rudolf Schnyder
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Die Kirchen im Pastoralraum Dünnernthal.

Die Kirchen im Pastoralraum Dünnernthal.

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17 Delegierte und Vorstandsmitglieder aus den Kirchgemeinden Laupersdorf, Matzendorf, Aedermannsdorf, Herbetswil, Welschenrohr und Gänsbrunnen fanden sich zur Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Pastoralraum Dünnernthal im Gemeindezentrum Laupersdorf ein. «Im vergangenen Jahr habe ich zusammen mit dem Vizepräsidenten Robert Vogt aus Welschenrohr und Pastoralraum-Leiter Simon Moser sämtliche Kirchgemeinden an den Gemeindeversammlungen im Herbst besucht», berichtete Beat Bader (Aedermannsdorf), Präsident des Zweckverbandes. Die Kirchgemeinden seien mit dem Pastoralraum grundsätzlich zufrieden, die Neugestaltung des «Kirchenblatts» gefalle und dank der neuen Vernetzung sei die Kommunikation besser geworden.

Im Juli 2014 wurde in Welschenrohr der Pastoralraumleiter Raimund Obrist verabschiedet und per 1. August Simon Moser als neuer Leiter und Pastoralraumpfarrer angestellt. Seine Einsetzung sowie jene für Pastoralassist Fabian Schäuble nahm Dekan Toni Bucher Mitte August 2014 in Laupersdorf vor.

Es gibt Nachfolgen zu regeln

Robert Vogt, Ressort Personelles, berichtete, dass in den kommenden Jahren mit altersbedingten Demissionen von Katechetinnen zu rechnen sei und deshalb sei die Nachfolge zu regeln. Infolge einer Ausbildung sei der Pastoralassistent Fabian Schäuble ab August 2015 nur noch in einem 80 Prozent-Pensum für den Pastoralraum tätig.

Daniel Meister (Herbetswil), Ressort Pastoralraumteam, wies darauf hin, dass am Sonntag, 17. Mai, Pfarr-Resignat Marc Ntetem (Laupersdorf) das Goldene Priesterjubiläum feiern könne, dass die Pastoralraum-Wallfahrt am 6. September 2015 nach Einsiedeln führe und, dass sich das Pastoralraumteam mit den Perspektiven für den Pastoralraum, vornehmlich mit Visionen und Strategien, beschäftige. Pastoralraum-Leiter Simon Moser erwähnte die positiven und konstruktiven Feedbacks zum Hausgruppen-Unterricht der Erstkommunion-Vorbereitung und, dass Fabian Schäuble jeden Monat in einer Gemeinde des Pastoralraumes ein Jugend-Gottesdienst halte.

Unerwartete Ausgaben

Die laufende Rechnung 2014 schliesst mit einem Aufwand und Ertrag von 582 150 Franken ab. Der Aufwand für die Pfarrei Pastoralraum und Kirchendienst beträgt 536 872 Franken, jener für Besoldungen insgesamt 299 629 Franken. Beiträge an andere Gemeinden für den Religionsunterricht (Kirchgemeinde Balsthal und Reformierte Kirchgemeinde Thal) machen 33 965 Franken aus.

Für diverse Anlässe wie Verabschiedung von Pfarrer Raimund Obrist, Amtseinsetzung von Pfarrer Simon Moser und von Pastoralassistent Fabian Schäuble, Pastoralraum-Wallfahrt, Apéros, Erntedank-Gottesdienst, Einweihung Kirche Matzendorf und die Klausurtagung des Pastoralraumteams wurden 19 361 Franken ausgegeben, für die Verwaltung 45 087 Franken.

Die sechs Kirchgemeinden bezahlen insgesamt Beiträge in der Höhe von 581 804 Franken. Verwalterin Mirjam Eggenschwiler (Aedermannsdorf) stellte die Nachtragskredite vor. Darin enthalten sind 16 361 Franken für Beiträge an diverse Anlässe, die nicht voraussehbar waren, sowie die Beiträge an andere Gemeinden (21 965 Franken).

Laupersdorf zahlt am meisten

Der Sockelbeitrag (40 Prozent) beläuft sich pro Gemeinde auf 46 229 Franken (Ausnahme Gänsbrunnen). Der Rest wird gemäss Anteil Seelen in Rechnung gestellt (Stand per Ende 2014). Laupersdorf mit 1039 Seelen bezahlt mit 115 983 Franken am meisten. Gänsbrunnen mit 21 Seelen 3127 Franken am wenigsten. Die Kirchgemeinde-Beiträge belaufen sich auf total 581 804 Franken, ein Plus von 5704 Franken gegenüber dem Voranschlag.