Geduld war gefragt für Leute, die am unteren Teil der Goldgasse leben, dort ein Geschäft führen oder dort einkaufen wollten. Und dies erst noch einen Monat länger als seinerzeit angekündigt. Die Bauarbeiten für Wasserleitung, Kanalisation, Hoch- und Niederspannungskabel sowie eine Gasleitung starteten in der zweiten Juniwoche und hätten am 6. September beendet sein sollen.

Viel Verständnis gezeigt

«Hauptsache ist, dass jetzt wieder Normalbetrieb herrscht und unsere Gasse wieder frei ist», sagt Rita Rusch im Namen der Gewerbetreibenden an der Goldgasse. Die Bauerei sei schon mühsam gewesen, aber sie wolle unbedingt hervorheben, dass das nicht etwa an den Leuten von der Baustelle oder an den dafür Verantwortlichen seitens der Gemeinde gelegen habe. «Mit denen konnte man jederzeit reden, die Bauarbeiter waren sehr freundlich und zeigten Verständnis.»

Man habe zum Beispiel während der Ruhezeiten die Baustelle nur so weit abgesperrt, wie unbedingt nötig. «Das wusste man an Sommerabenden und an Wochenenden sehr zu schätzen.» Zwar sind die Bauarbeiten auch jetzt noch nicht ganz abgeschlossen. Der Feinbelag auf der Gasse wird erst nächstes Jahr eingebaut, die Parkfelder sind erst provisorisch aufgemalt.

Wie die Beleuchtung aussehen wird und mit welchen Elementen der Raum ausgestaltet werden soll, sei noch offen, berichtet Rita Rusch. «Aber dafür bringen wir jetzt schon noch Geduld auf. Das ist es uns wert.» Zudem sei dafür kein derartiger Aufwand mehr nötig wie beim Leitungseinbau. (wak)