Egerkingen
Nach Mondia-Konkurs: Gläubiger fordern 1,3 Millionen Franken

Die ehemals erfolgreiche Veloherstellerin Mondia in Egerkingen ging im Herbst Konkurs. Jetzt ist klar, wie viel vonseiten der Gläubiger gefordert wird: 1,3 Millionen Franken.

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An die grossen «Mondia»-Zeiten erinnern in Balsthal nur noch Liegenschaften. Archiv

An die grossen «Mondia»-Zeiten erinnern in Balsthal nur noch Liegenschaften. Archiv

Urs Lindt

Alleine 0,5 Millionen Franken stehen noch für Löhne und Pensionskassenbeiträge der Mondia-Mitarbeiter offen, wie «Radio32» berichtet.

Wie viel Geld durch den Verkauf alter Velos, des Firmeninventars und der Namensrechte zusammenkommt, gibt das Konkursamt in einem Monat bekannt.

Laut dem Amt seien bereits mehrere Angebote für die Namensrechte eingegangen.

80 Jahre lang produzierte sie Fahrräder, die meiste Zeit über von Balsthal aus. 2001 wurde die Produktion von Balsthal ins aargauische Strengelbach verlegt. Bereits Ende 2011 ging die Mondia Fahrrad AG Konkurs. Der Betrieb wurde dann von der Vertriebsgesellschaft weitergeführt. Offizieller Firmensitz war nun Egerkingen. (ldu)