Laupersdorf

Musiker aus zehn Nationen spielen am Musikwettbewerb

Am kommenden Samstag kommen Musiker aus zehn Nationen zum Musikwettbewerb in Laupersdorf. (Symbolbild)

Am kommenden Samstag kommen Musiker aus zehn Nationen zum Musikwettbewerb in Laupersdorf. (Symbolbild)

Die 48. Auflage des Musikwettbewerbes wartet am kommenden Samstag mit 59 Instrumental- und 138 Tambouren-Vorträgen auf.

59 Vorträge bei den Instrumentalisten und 99 Einzel- sowie 39 Gruppenvorträge bei den Tambouren sind bei der 48. Auflage des Musikwettbewerbes in Laupersdorf am Samstag ab 11.15 Uhr zu sehen und zu hören. Konzertlokale sind der Pfarreisaal und ein Mehrzweckraum im Gemeindezentrum sowie die Mehrzweckhalle Kreuzacker und das «Loch Ness» (Tambouren). Für Besucher empfehlenswert sind die zwölf Finalvorträge der Instrumentalisten ab 19 Uhr im Pfarreisaal, wo von den jungen Interpretinnen und Interpreten klassische Musik auf hohem Niveau geboten wird.

«Auch dieses Jahr vermeldet das OK einen grossen Ansturm von Anmeldungen. Speziell bei den Tambouren ist die Zahl der Interessenten enorm. Es ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich, viele Stunden Freizeit in die Organisation eines Musikwettbewerbes zu stecken. Nur dank all der Idealisten im OK hat der auch international bekannte Musikwettbewerb in der Fachwelt einen guten Ruf. Dieses Jahr kommen die Teilnehmenden gar aus zehn Nationen», bemerkt Regierungsrat Roland Heim, der wiederum das Ehrenpatronat des Musikwettbewerbes übernommen hat, im Geleitwort. Wer dann am Abend mit den begehrten Preisen nach Hause gehen dürfe, bestimme die gestrenge Jury. «Das Publikum dürfe sich auf einen interessanten Nachmittag und Abend freuen», so der Regierungsrat.

Viele Vorträge auf dem Klavier

Organisiert wird der Anlass von einem Komitee – teilweise seit Jahren in derselben Besetzung, jedoch auch mit frischen Kräften. Diesem gehören an: Peter Dietschi (Präsident), Andreas Kamber (Instrumentalisten), Daniel Müller (Tambouren), Karin Saner (Finanzen), Andrea Probst (Sekretariat), Martin Brunner (Informatik, Programmheft) und Rudolf Schnyder (Information/Medien). Im letzten Jahr hiessen die Wanderpreisgewinner Stefan Freiermuth, Frenkendorf (Trommel), sowie Viktoriya Lytvynenko, Winkel (Klavier).

Die Wettbewerbsteilnehmerinnen und -Teilnehmer stammen aus dem Kanton Solothurn, aus benachbarten Kantonen, aus der Region Basel, sehr viele aus der Region Zürich, aus der Region Bern, aus der Innerschweiz, der Ostschweiz oder aus dem Wallis, aber auch aus Deutschland, Österreich, England, Holland, Spanien, der Slowakei, Ukraine und gar aus Brasilien und China. Dieses Jahr werden besonders viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Klavier musizieren. Die anderen Instrumente sind Violine, Viola, Harfe, Kontrabass, Akkordeon, Klarinette und Panflöte. Die Vorträge werden von sechs Fachexperten beurteilt. Es sind dies: Andreas Kamber, Dozent und Orchesterhornist, Solothurn; Yvonne Deusch-Cammarosano, Harfenistin, Maulburg; Simone Meyer, Violinistin, Luzern; Matthias Steiner, Violinist, Luterbach; Christian Thurneysen, Pianist, Basel; Maki Wiederkehr, Pianistin, Zürich.

Wanderpokale und Geldpreise

Das Einzelwettspiel der Tambouren (99 Vorträge) erfolgt in zwei Alterskategorien: bis 16 Jahre und ab 17 Jahren von 11.30 Uhr bis 17.50 im Pub Loch Ness und in der Mehrzweckhalle Kreuzacker. Um 18 Uhr startet das Gruppen-Wettspiel in der Mehrzweckhalle mit 39 Vorträgen. Experten bei den Tambouren sind Philipp Rütsche, Stabsadjutant (Sursee), Urs Gehrig (Basel), Marcel Otter (Balsthal) und Michael Woodtli (Solothurn). Die ersten drei der Rangliste bei den Instrumentalisten und bei den Tambouren erhalten einen Geldbarpreis, die Punkthöchsten gewinnen den Wanderpokal.

Der Musikwettbewerb in Laupersdorf ist nur dank der Unterstützung durch den Lotteriefonds des Kantons Solothurn sowie weiteren Sponsoren aus Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen möglich. Gegründet wurde er vor 48 Jahren vom in der Zwischenzeit verstorbenen Beat Dietschi (Laupersdorf) und Anton Krapf (Mümliswil).

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