Mit der Verleihung des Wanderpreises «Osknarr» wurde am Dienstagabend der letzte Tag der Speuzer Fasnacht eingeläutet. Fasnachtskomiteepräsident Roman Andrist konnte auf gelungene fasnächtliche Tage zurückblicken und dankte allen Mithelfern recht herzlich.

Seit dieser Fasnachtssaison konnten nicht nur die Beizen den Osknarr gewinnen. Das Gewerbe des Erzbachtales wie auch Guggen und Umzugsgruppen durften Kandidaten sein. Ebenso konnten sich Persönlichkeiten von Speuz, von Speuzer Vereinen, in Speuz aufgewachsene und Personen, deren Heimatort Speuz ist, bewerben.

Um in die Kränze zu kommen, musste man als fasnachtsverrückter Mensch das einmalige Fasnachtsdorf beleben mit kreativen, innovativen oder revolutionären Ideen. «Leiste Aussergewöhnliches und bewahre die Tradition» steht weiter im Konzept. Nominationen konnten bis zum Fasnachts-Sonntag schriftlich an das FaKo Speuz gemeldet werden.

Beizenüberraschung

Dem Gewinner gebührt die Ehre, den schönen Pokal für ein Jahr zu behalten. Ausserdem steht es ihm zu, sich mit einem persönlichen Text in der kommenden Fasnachtszeitung an die Bevölkerung zu wenden. Als Weiteres blüht ihm eine Beizen-Überraschung. Für die Bestimmung des Gewinners ist die Jury zuständig.

In diesem Jahr stellte sich die Jury zusammen aus den vier einheimischen Guggen, dem Fasnachtskomitee mit zwei Stimmen, der letztjährigen Gewinnerin Pia Amrein von der Trotte sowie der erste und vorläufig letzte Obernarr des Erzbachtales, Willi Stadler, der den Osknarr ins Leben rief.

Acht Nominationen

Dem FaKo wurden insgesamt acht Nominationen gemeldet. Es waren dies: Restaurant Trotte, Alterszentrum Mühlefeld, Aladins Bar Racke, Tambouren Speuz, Umzugsgruppe Super Mario, Kreuz Drogerie, Lion’s Bar und das Fasnachtskomitee Speuz.

Die viermalige Gewinnerin des Osknarrs, die Trotte im Aargauischen Erlinsbach, schaffte es nicht in die Medaillenränge. Am drittmeisten Punkte konnte die Umzugsgruppe «Super Mario» auf sich vereinigen.

Die Kreuzdrogerie, welche seit Jahren die Schaufenster fasnächtlich dekoriert, erreichte zusammen mit der Aladins Bar Racke die gleiche und auch höchste Punktzahl.

Das Stechen, welches mit Applausstärke ausgetragen wurde, ermittelte Aladins Bar Racke als diesjährigern Osknarr-Gewinner. Im gleichen Lokal war auch schon der ehemalige Gewinner «Teufelsloch» beheimatet.

Mit grosser Freude übernahm die Delegation der mit grossem Aufwand dekorierten Bar den Wanderpreis. Leider konnte auch das neue Konzept nicht viele Erlinsbacher vom Hocker reissen, um für das Gewinnen des Osknarr etwas Spezielles an den närrischen Tagen zu bieten.