Kreisschule Gäu
Mehraufwand wegen Sonderschulkosten – Zweckverband nimmt Budget an

Die Delegierten des Zweckverbandes Kreisschule Gäu haben das Budget einstimmig angenommen.

Merken
Drucken
Teilen
Die Delegierten des Zweckverbandes der Kreisschule Gäu haben sich am vergangenen Dienstag zur Verabschiedung des Budgets 2019 getroffen.

Die Delegierten des Zweckverbandes der Kreisschule Gäu haben sich am vergangenen Dienstag zur Verabschiedung des Budgets 2019 getroffen.

Bruno Kissling

Die Delegierten des Zweckverbandes der Kreisschule Gäu haben sich am vergangenen Dienstag zur Verabschiedung des Budgets 2019 getroffen. Präsident Dominik Studer aus Egerkingen begrüsste die 18 anwesenden von total 25 Delegierten und teilte gleich mit, dass die Versammlung mit einer Anwesenheit von zwei Dritteln beschlussfähig sei. Nach einem einstimmigen Eintreten wurde das Budget vom Ressortverantwortlichen für Finanzen, Oliver Junker aus Wolfwil, präsentiert.

Höhere Sonderschulkosten

Gegenüber dem letzten Jahr wird ein Mehraufwand von 4 Prozent budgetiert. Hauptgrund für den höheren Aufwand ist die vom Kantonsrat beschlossene Lohnerhöhung für das Lehrpersonal von 1 Prozent. Jedoch fallen auch höhere Sonderschulkosten stark ins Gewicht, auf welche die Kreisschule keinen Einfluss habe. Schuldirektor Silvan Jäggi erklärte, wie diese Sonderschulkosten zustande kommen: Sonderschulmassnahmen werden von anderen Stellen beantragt und letztendlich von kantonalen Behörden verfügt. Zudem sind von den aktuell 30 Sonderschulfällen nur 2 während der Oberstufenzeit ausgelöst worden. Im Normalfall werden Sonderschulmassnahmen bereits während der Primarschulzeit getroffen. Der deutliche Anstieg sei für die Verantwortlichen der Kreisschule bedenklich.

Des Weiteren erläuterte Junker, dass man das Budget stark überarbeitet hat und Budgetposten, die in den letzten Jahren nicht ausgeschöpft wurden, reduziert wurden. Nach ein paar Detailfragen wurde das Budget einstimmig verabschiedet. Präsident Dominik Studer dankte allen Beteiligten für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.

Strategiegruppe für Schulraum

Anschliessend informierte Philipp Fluri aus Härkingen über den Stand des Projekts Schulraumerweiterung. Die Strategiegruppe, die aus Gemeinderätinnen, Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten aus den sieben Einwohnergemeinden des Zweckverbandes zusammengesetzt ist, hat die Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Kontextplan aufgenommen. Zum Schluss wurde über die laufenden Projekte aus dem Schulbetrieb informiert.(MGT)