Welschenrohr

Mehr Sicherheit für Schulkinder: Der Fussgängersteg neben der Schulhausbrücke in Welschenrohr ist fertiggestellt

Der Fussgängersteg neben der Brücke schafft mehr Platz. So kommen sich Passanten, Schüler und der Autoverkehr nicht mehr in die Quere.

Der Fussgängersteg neben der Brücke schafft mehr Platz. So kommen sich Passanten, Schüler und der Autoverkehr nicht mehr in die Quere.

Die Einwohnergemeinde hat einen Fussgängersteg über der Dünnern gebaut, die parallel zur Schulhausbrücke verläuft. Damit soll der Schul- und Fussweg in diesem Bereich sicherer gemacht werden.

Den Anstoss zu dieser Massnahme gaben besorgte Eltern und weitere Leute aus der Bevölkerung. Sie stellten fest, dass wegen des Schwerverkehrs zur Industriezone häufig gefährliche Situationen auf der Brücke entstanden. Besonders seitdem vor fünf Jahren der Kindergarten ins Alte Schulhaus verlegt wurde, erlangte das Projekt grosse Bedeutung.

Tatsächlich hat der Verkehr über die Schulhausbrücke mit der Entwicklung in der Industriezone deutlich zugenommen. Schwere Lastwagen benötigen die ganze Fahrbahn und schwenken beim Abbiegen über die Strassenränder aus. Das passiert vor allem beim Einbiegen in die Dünnernstrasse, die dazu entsprechend verbreitert wurde. Obwohl die Schulhausbrücke über zwei schmale Bankette für Fussgänger verfügt, besteht dort erhebliche Gefahr für Schulkinder und Erwachsene.

Neue Fussgängerstreifen für mehr Sicherheit

Die neue Fussgängerbrücke sorgt nun für Abhilfe. Über einen neu markierten Fussgängerstreifen erreichen Schüler und Passanten das westliche Trottoir der Balmbergstrasse. Ein neues Signal weist auf den Übergang hin und durch die Strassenbeleuchtung wird der Fussgängerstreifen auch bei Nacht sichtbar. Zusätzlich macht ein Symbol, das auf der Strasse aufgemalt ist, auf das Schulareal aufmerksam.

Die Schulkinder wurden in die neue Verkehrssituation eingeführt und benützen meistens die neue Brücke und den Fussgängerstreifen. Von der Idee bis zur Realisation dauerte es aber. Planer und Handwerker machten sich zunächst an die Arbeit.

An der Gemeindeversammlung letzten Dezember wurde anschliessend ein Kredit von 70'000 Franken für das Projekt gesprochen. Christoph Rothenbühler erstellte das Projekt und die Kostenberechnung. Beat Donauer übernahm als Gemeinderat die Bauführung. Vor Baubeginn mussten jedoch die Bewilligungen bei den kantonalen Instanzen eingeholt werden.

Die neue Brücke ruht auf beiden Seiten der Dünnern auf massiven Widerlagern aus Beton. Sie ist zehn Meter lang und hat einen Boden aus Aluminium. Der Boden ist besandet, sodass er rutschfest ist. Die beiden Geländer erstellte die Schreinerei Donauer aus Lärchenholz. «Die Brücke sorgt für mehr Verkehrssicherheit und fügt sich auch optisch gut ins Dorfbild ein», meinte Beat Donauer.

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