Gertrud Dätwyler-Staub aus Wolfwil konnte am Sonntag bei guter Gesundheit ihren 100. Geburtstag feiern. Dazu gratulierte ihr gestern Montag Landammann Roland Heim, welcher der Jubilarin zusammen mit Staatsschreiber Andreas Eng und Standesweibel Fritz Unternährer sowie Gemeindevertretern seine Aufwartung machte.

Jung Mutter geworden

Gertrud Dätwyler-Staub wurde am 21. Januar 1918 in Rothrist geboren. 1939 heiratete sie Ernst Dätwyler – und schon kam die Tochter zur Welt. Sechs Jahre später zog die Familie nach Wolfwil und kaufte dort an der Murgenthalerstrasse ein Haus. Ihr Mann betrieb ein Transportgeschäft, in dem sie mithalf. Später war Gertrud Dätwyler-Staub in der Uhrenindustrie tätig. Das Geburtstagskind wurde in dieser langen Zeit viermal Grossmutter, fünfmal Urgrossmutter und dreimal Ururgrossmutter.

Über den Verlust ihres vor 20 Jahren verstorbenen Mannes tröstet sie ihre grosse Verwandtschaft hinweg. Ins Altersheim zu ziehen, kam für Gertrud Dätwyler-Staub nicht infrage. Deshalb weiss sie ihr Glück zu schätzen, dass sie dank ihrer Tochter Sonja und ihrem Schwiegersohn Lothar Richener noch im eigenen Haus leben darf.

Familie macht Freude

Den 100. Geburtstag empfindet die noch rüstige Seniorin als ein Privileg, das nicht jedem vergönnt sei. «Man muss jeden Tag geniessen, wie er kommt», sagt sie mit einem Lächeln. Am liebsten verbringt sie die Zeit mit ihrer Familie. Besondere Freude bereiten ihr die Besuche ihrer Gross-, Urgross- und Ururgrosskinder Mira, Nina und Leonie. (mgt)