Matzendorf
Leckerbissen am Weihnachtstag

Konzert der Brass Band mit Kurt Wagner und Markus Ackermann als Solisten.

Sabin Ackermann
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Die Brassband Matzendorf erfreute zum Auftakt des Weihnachtskonzertes mit dem Ungarischen Marsch.

Die Brassband Matzendorf erfreute zum Auftakt des Weihnachtskonzertes mit dem Ungarischen Marsch.

Markus Müller

Zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer folgten der Einladung der Brass Band Matzendorf zum traditionellen Konzert am Weihnachtstag in die Pfarrkirche. Unter der Stabführung von Marcel Bossert eröffnete die Band die Konzertstunde mit dem Stück «Ungarischer Marsch» aus Fausts Verdammnis von Hector Berlioz.

Liebliche Melodie

Als Solist auf dem Es-Cornet beschrieb Kurt Wagner mit seinen weichen Klängen in der Komposition von Philip Sparke das wunderschöne schottische Tal «Flowerdale». Die liebliche Melodie machte die weite und unberührte Landschaft mit ihren hohen Bäumen spürbar.

«Licht, warm und schwer – wie reines Gold. Und die Engel singen sanft zum neugeborenen Kind.» Dieses kurze englische Gedicht wurde von Eric Whitacre im Stück «Lux Aurumque» umschrieben. Die sanften und ruhigen Klänge der Musikantinnen und Musikanten berührten die Anwesenden.

In der Ouverture von Aubers «Le Domino Noir» arrangiert von D. Wright geht es um eine junge Novizin, welche an einem Ball teilnimmt und dort eine schwarze Halbmaske trägt, um ihre Identität zu verstecken.

Ein junger Gesandter verliebt sich in die hübsche Unbekannte und es kommt, wie es kommen muss: Es gibt eine Vermählung. Majestätisch und brillant wurde die Geschichte von der Band wiedergegeben.

Im Es-Horn Solo «Demelza» von Hugh Nash arrangiert von Goff Richards gab der Solist Markus Ackermann mit wunderbaren und gefühlsvollen Klängen die Schönheit der hübschen jungen Frau Demelza preis.

Gekonnt und leicht wurde die Melodie zum gleichnamigen Film «Far And Away» von John Williams im Arrangement von Philip Harper durch die Band vorgetragen.

Ganz weihnachtlich und besinnlich war das Stück «A Celebration Of Christmas» arrangiert von Howard Lorriman, welches das Publikum mit verschiedenen Weihnachtsliedern zu verzaubern mochte.

Volle Konzentration

Das letzte Stück der Konzertstunde, «Gaelforce» vom bekannten Komponisten Peter Graham verlangte nochmals höchste Konzentration von der Band. Diese trug das Werk tänzerisch, leicht und beschwingt vor und vermochte das Publikum einmal mehr zu begeistern.

Nach den Dankesworten und den besten Wünschen für das kommende Jahr von Bernhard Meister sowie einer Zugabe nahm das Konzert den Abschluss mit dem wohl bekanntesten Weihnachtslied «Stille Nacht, Heilige Nacht».

Vor knapp 200 Jahren (1818) wurde das Stück erstmals in Oberndorf bei Salzburg vorgetragen. Die Anwesenden waren zum Mitsingen eingeladen.

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