Oensingen

Lauter positives Feedback: Der neue Standort des Zibelimärets hat sich bewährt

Das Riesenrad war eine der Hauptattraktionen am diesjährigen Zibelimäret.

Das Riesenrad war eine der Hauptattraktionen am diesjährigen Zibelimäret.

Die zweite Ausgabe des Zibelimärets mit dem neuen Standort in Oensingen hatte Wetterglück – und mehrere Neuerungen wie das Riesenrad kamen gut an.

Nach dem letztjährigen Oensinger Zibelimäret konnte es eigentlich nur noch besser werden: das Wetter kalt und regnerisch, die Marktstände erstmals nicht mehr an der Hauptstrasse, weil die Kantonspolizei die Sperrung derselben nicht mehr bewilligte. «Es lässt sich nicht leugnen, dass dieser Zibelimäret nicht einer der besten war», sagte OK-Präsident Max Keller vergangenes Jahr als Fazit.

Dieses Jahr waren die Vorzeichen schon beim Wetter anders: schönes Herbstwetter mit Temperaturen bis zu 20 Grad. Und im zweiten Jahr nach dem Standortwechsel haben sich viele Besucher bereits an die etwas engeren Verhältnisse auf der Kronengasse und der Mühlefeldstrasse gewöhnt. Zudem hat das OK einige Neuerungen eingeführt, um den Zibelimäret im zweiten Jahr auf den Nebenstrassen attraktiver zu gestalten. So gab es neu drei Begegnungszonen mit Unterständen, wo die Besucher ihre Getränke und ihr Essen konsumieren konnten. Am Samstagnachmittag kam erstmals eine Eventbühne zum Einsatz, wo einheimische und regionale Musiker(gruppen) wie die Bechburg Musikanten auftraten. «Die Live-Auftritte waren relativ gut besucht, das schreit nach einer Wiederholung», sagt OK-Präsident Max Keller gestern auf Anfrage. Viele Leute hätten es geschätzt, dass neben den Marktständen und Esszelten noch mehr geboten wurde.

Neuheiten gab es ebenfalls beim Lunapark. Erstmals konnten die Besucher ein Riesenrad besteigen. Ob die Aussicht über das Dorf und den Markt auch nächstes Jahr genossen werden kann, ist gemäss Keller noch unklar: Weil der Oensinger Zibelimäret mit der Basler Herbstmesse zusammenfällt, ist es für die Organisatoren keine leichte Aufgabe, freie Bahnen für den Lunapark zu finden. «Wir wissen eigentlich erst definitiv, wer kommt, wenn Basel bereits ausgebucht ist», sagt Keller. Weil das Riesenrad bei den Besuchern so gut angekommen ist, wird sich das OK für nächstes Jahr wieder darum bemühen. Auch der am Sonntagmorgen erstmals durchgeführte Marktgottesdienst auf der Autoscooter-Bahn war gut besucht und soll Keller zufolge 2020 erneut stattfinden. Weil es zudem auf dem Gelände des Lunaparks wegen des Riesenrades weniger Raum hatte, wurden drei Bahnen für die kleineren Besucher zwischen den Marktständen platziert.

Weitere Möglichkeiten zur Verbesserung ausgemacht

Das Fazit für dieses Jahr fällt gemäss OK-Präsident positiv aus: «Es waren drei Bombentage, die alle versöhnlich stimmten», sagt Keller. Selbst frühere Kritiker des neuen Standorts hätten sich lobend geäussert. Er hätte niemanden gehört, der nicht zufrieden gewesen wäre. Manche Marktstände waren wegen des grossen Ansturms sogar frühzeitig ausverkauft.

Trotz der erfreulichen Rückmeldungen der Vereine, Marktfahrer und Gewerbler gibt es gemäss Keller noch «Kleinigkeiten», die verbessert werden können. So wurde der zur Verfügung gestellte Parkplatz beim Frischfleischverarbeiter Bell von den Autofahrern noch zu wenig genutzt. Dieser ist per Shuttle-Busse mit dem Marktgelände erreichbar. Zudem ist es fürs OK weiterhin «eine grosse Herausforderung», dass die drei Essenszelte an der Hauptstrasse vor allem abends beim Publikum nicht vergessen gehen. Hier setzt Keller auf eine weitere Belebung der Zeughausstrasse.

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