Gemeindepräsident Edgar Kupper konnte zur Rechnungsgemeindeversammlung 19 Stimmberechtigte begrüssen, diesmal ausschliesslich Männer. Es nahm nämlich keine einzige Frau an der Gemeindeversammlung teil.

Die von Gemeindeverwalter Stefan Schaad präsentierte Gemeinderechnung 2014 schliesst bei einem Aufwand von 8,007 Mio. Franken und einem Ertrag von 8,001 Mio. Franken mit einem Defizit von 6657 Franken. Der Voranschlag 2014 sah noch ein Defizit von 133 997 Franken vor. Die positive Abweichung zum Voranschlag beträgt somit 127 339 Franken. «Dieses Ergebnis ist vor allem auf den Mehrertrag an Gemeindesteuern von 150 000 Franken zurückzuführen», erwähnte Stefan Schaad. 

Höchsten Steuerertrag erzielt

Der Gesamt-Steuerertrag erreichte 2014 mit 3,928 Mio. Franken den zweithöchsten je erzielten Stand und dies bei 1712 Einwohnerinnen und Einwohnern. Veranschlagt waren Steuereinnahmen in der Höhe von 3,776 Mio. Franken vor.

Die Gemeindeversammlung musste insgesamt acht Kreditüberschreitungen in der laufenden Rechnung und in der Investitionsrechnung mit einer Gesamtsumme von 356 612 Franken als Nachtragskredite genehmigen.

Defizit bei der Abfallbeseitigung

Die Spezialfinanzierung Wasserversorgung schliesst nach Vornahme der gesetzlichen Mindestabschreibungen von 44 060 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 9680 Franken ab, budgetiert war ein solcher von 15 378 Franken. Neu wird ein Eigenkapital von 23 511 Franken ausgewiesen.

Bei der Spezialfinanzierung Abwasserbeseitigung resultiert ein Ertragsüberschuss von 47 926 Franken. Das Eigenkapital beträgt nun 271 686 Franken. Hingegen resultiert bei der Abfallbeseitigung ein Aufwandüberschuss von 13 690 Franken. Hier beträgt der Bilanzfehlbetrag nun 13 754 Franken.

Die Versammlung genehmigte die Gemeinderechnung 2014 einstimmig.

Gemeindepräsident Edgar Kupper informierte an der Gemeindeversammlung, dass im Gemeindezentrum die Sanierungsarbeiten der Holzschnitzelfeuerung begonnen haben. Der Gemeinderat habe die Grundwasserschutzzonen im Bereich des Pumpwerks neben der Dünnern überarbeitet und nun laufe die Vorprüfung durch den Kanton. Danach erfolge eine öffentliche Auflage, erwähnte Edgar Kupper.