Mittelgösgen
Kreisschule Mittelgösgen wird 40 – Vorbereitungen sind auf Kurs

Daniel Huber, Präsident des Kreisschulvorstandes, gab bekannt, dass die Planung des Grossanlasses zügig voranschreitet. Für das Jahr 2015 sind auch grössere Gebäudesanierungen geplant.

Andreas Basler
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Die Sanierung der Lüftung steht bei der Kreisschule Mittelgösgen betreffend Investitionen im Vordergrund.

Die Sanierung der Lüftung steht bei der Kreisschule Mittelgösgen betreffend Investitionen im Vordergrund.

Andreas Basler

Daniel Huber, Präsident des Kreisschulvorstands, begrüsste kürzlich 18 Delegierte des Zweckverbands Kreisschule Mittelgösgen zur Behandlung des Voranschlags 2015. In seinen Mitteilungen lobte Huber den gut funktionierenden Schulbetrieb, auch die Zusammenarbeit mit der Schulleitung und der Lehrerschaft funktioniere bestens. Mit Vorfreude kündete er an, es werde im Jahr 2015 bereits 40 Jahre her sein, dass die Kreisschule Mittelgösgen eingeweiht wurde. Zu diesem Jubiläum laufe die Planung eines Grossanlasses bereits zügig voran.

Zusätzliche Abschreibungen

Im Anschluss befasste sich die Delegiertenversammlung mit den zusätzlichen Abschreibungen für die Jahre 2014 und 2015. Anlässlich der DV vom 13. Mai 2014 wurde entschieden, dass die geplanten Abschreibungen – auch diejenigen für das Jahr 2014 – an der Herbstversammlung zu überprüfen sind. Mit dem Budget 2014 wurden 150'000 Franken zusätzliche Abschreibungen genehmigt. Die Vorschläge des Vorstandes Kreisschule Mittelgösgen lauteten darum wie folgt: Ab 2016 wird mit der Einführung von HRM2 die entsprechende Abschreibungspraxis übernommen. Die definitiven Details dazu liegen noch nicht vor, sie werden mit dem Voranschlag 2016 vorgestellt.

Im Budget 2015 sind keine zusätzlichen Abschreibungen vorgesehen. Es sollen auch keine vorgenommen werden. Über die Beibehaltung, beziehungsweise Streichung der zusätzlichen Abschreibungen im Budget 2014 (150'000 Franken) musste definitiv abgestimmt werden. Die Delegierten beschlossen nach sachlicher Diskussion mehrheitlich, dass per 2014 die geplanten 150'000 Franken zusätzlichen Abschreibungen vorgenommen werden.

Hauswartwohnung und Lüftung

Vorberatend zum Budget 2015 stimmten die Delegierten der Dachsanierung der Hauswartwohnung in der Höhe von 70'000 Franken einstimmig zu. Dieser Investitionsbetrag liegt um 20'000 Franken tiefer als im letztjährigen Finanzplan vorgesehen. Mit diesem letzten Sanierungsschritt wird die Dachsanierung des ganzen Gebäudes abgeschlossen.

An der Delegiertenversammlung vom Frühjahr 2014 hatten die Delegierten einen Planungskredit von 41'370 Franken für die Sanierung von Lüftung, Wärmeverteilung und Elektroarbeiten der Kreisschule Mittelgösgen bewilligt. Die Planungsarbeiten wurden der Firma Raimann und Partner, Trimbach, übergeben und liegen vor.

Die heute bestehende Lüftung mit Baujahr 1974 entspricht einer kombinierten Zu- und Abluftanlage mit Luftheizung ohne Wärmerückgewinnung. Die Fortluft wird durch Dachventilatoren via Dach ins Freie geführt. Die Umluft wird über einen Kanal zum Luftaufbereitungsgerät zurückgeführt. Eine Revision der bestehenden Anlage ist nicht möglich, da keine Ersatzteile mehr erhältlich sind. Zudem ist die Anlage seit Bestehen der Kreisschule noch nie saniert worden.

Anlagenstruktur beibehalten

Die Planung sieht vor, die Anlagenstruktur beizubehalten, wobei die Zuluftanlagen im Untergeschoss und die Fortluftanlagen auf dem Dach bleiben. Mit dieser vorhandenen Anlagenstruktur werden eine Etappierung der Sanierung sowie der Einbau einer zusätzlichen und gesetzlich vorgeschriebenen Wärmerückgewinnung möglich. Die Wärmerückgewinnung generiert laut Aussage von Markus Röthlisberger und Arlette Maurer von der Firma Raimann und Partner Einsparungen von jährlich 36'000 Franken.

Zusammen mit dem Planungsbüro konnten zwei Etappen für die Sanierung festgelegt werden. Eine erste Etappe soll im Jahr 2015 mit Schwerpunkt Sanierung Zuluftanlagen, Brandschutzmassnahmen sowie Revision Klimakonvektoren und eine zweite im Jahr 2017 mit Schwerpunkt Sanierung Fortluftanlagen sowie Neubau Wärmerückgewinnung ausgeführt werden. Im Jahr 2016 dazwischen soll die Heizung erneuert werden. Die Gesamtkosten für die Sanierung der Lüftung und der Heizung belaufen sich auf 1,9 Mio. Franken, die erste Etappe Lüftung auf 600'000 Franken (2015), die Sanierung Heizung auf 500'000 Franken (2016) und die zweite Etappe Lüftung auf 800'000 Franken (2017). Sofern die Erneuerung der Heizung aus zeitlichen Gründen erst im Jahr 2017 erfolgen kann, soll die zweite Etappe der Lüftungssanierung bereits 2016 ausgeführt werden.

Auch die Sanierung der Lüftung des Schulhaustraktes in zwei Etappen in der Gesamthöhe von 1.4 Mio. Franken, dies unter Einbezug der fortgeschrittenen Planungsarbeiten zur Erneuerung der Heizung, fand die einstimmige Zustimmung der Delegierten und wurde zuhanden der Kreisgemeinden verabschiedet.

Voranschlag 2015 genehmigt

Das von Finanzverwalter Markus Straumann detailliert erläuterte Budget 2015 sieht Aufwendungen in der Höhe von 5'571'113 Franken vor. Gegenüber dem Vorjahr ergibt dies einen Minderaufwand von zirka 85'000 Franken. Im Voranschlag eingeschlossen ist der Entscheid, keinen Teuerungsausgleich für das Verwaltungs- und Betriebspersonal zu entrichten. Dieser Entscheid orientiert sich am Beschluss des Regierungsrats, für die Lehrerschaft und Angestellten des Kantons keinen Teuerungsausgleich zu entrichten.

Die Investitionsrechnung weist eine Nettoinvestitionssumme von 670'000 Franken auf. Der Eigenfinanzierungsgrad beträgt 43,06 Prozent, somit müssen 381 500 Franken fremdfinanziert werden. – Der Voranschlag 2015 wurde einstimmig angenommen.

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