Verwalterin Hedi Büttler-Schaad präsentierte den 16 zur Versammlung erschienenen Simmberechtigten das Budget 2018 der Bürgergemeinde Laupersdorf, welches bei einem Aufwand von 113'485 Franken und einem Ertrag von 159'198 Franken einen Ertragsüberschuss von 45'713 Franken vorsieht. Die Gesamtrechnung der Bürgergemeinde besteht aus den Teilbereichen Bürgerrechnung, Allmend-Rechnung und Forstrechnung.

Die Bürgerrechnung sieht bei einem Aufwand von 50'200 Franken ein Defizit von 34'380 Franken vor. Weiterhin bezahlt die Bürgergemeinde einen Beitrag von 5000 Franken an die Seniorenfahrt und offeriert den Apéro beim Adventskonzert. Wegen der Sonderschau HESO 2018 sind die Verbandsbeiträge auf 4500 Franken budgetiert (bisher 3400 Franken).

Bei der Allmend–Rechnung ist bei einem Aufwand von 42'650 Franken ein Ertragsüberschuss von 43'128 Franken budgetiert. Hauptausgabeposten sind die Besoldung des Weidhirten, die Unterhaltskosten für die Weidhütte, der Weidebetrieb, die Drainage und der Lebhag im Gebiet Goleten. Haupteinnahmequellen sind die Pachtzinse (25'927 Franken), die Weidtaxen (9400 Franken), der Beitrag für Rückführungsweide (15'316 Franken) und der Sömmerungsbeitrag (28 800 Franken). Bei der Allmend-Rechnung erhöht sich der Budgetposten «Unterhalt Griengrube» wegen der Anpflanzung einer Hecke auf 4500 Franken.

Nach der Auslagerung des Forstes in den Forstbetrieb Mittleres Thal verblieben bei der Forstrechnung lediglich die Waldhütte mit Kinderspielplatz auf dem «Hasenbödeli» und der Werkhof/Holzschnitzel-Schopf. Dieser ist an den Forstbetrieb vermietet und generiert Einnahmen von jährlich 23'000 Franken. Die Forstrechnung 2018 sieht bei einem Aufwand von 20'635 Franken einen Ertragsüberschuss von 36 965 Franken vor. Vom Finanzausgleich wird ein Beitrag von 31'600 Franken erwartet.

In der Investitionsrechnung 2018 ist ein Aufwand von 10'000 Franken für den Projektierungskredit Sömmerungsstall budgetiert. Die Planung begann erst im August 2017. Somit wird im Jahr 2018 noch nichts gebaut. Die Gemeindeversammlung genehmigte das Budget 2018 einstimmig.

Bürgergemeindepräsident Stefan Eggenschwiler verabschiedete zwei langjährig tätige Mitglieder des Bürgerrates. Josef Probst amtete während 24 Jahren als Ratsmitglied und war auch Vize-Präsident des Bürgerrates und Urs Meier amtete gar während 32 Jahren als Ratsmitglied. In der Allmend-Kommission, die aufgelöst wurde, war Hans Probst während 40 Jahren tätig, zuletzt vier Jahre als Präsident; Susanne Probst (auch Aktuarin) und Paul Meier amteten je während 16 Jahren, Urs Meier während 8 Jahren und Silvan Eggenschwiler (auch Vize-Präsident) während vier Jahren. Zudem wirkte Urs Meier während 12 Jahren als Kommissionsmitglied im Forstbetrieb Mittleres Thal mit.