Noch in diesem Frühling soll die Fassade des Kirchenturmes vollständig saniert und repariert werden. Dafür wurden im Budget 2015 85'000 Franken vorgesehen. Das kantonale Amt für Denkmalpflege und Archäologie unterstützt dieses Bauvorhaben mit etwa 12'000 Franken. Ein weiterer Beitrag vonseiten der Synode wurde bis anhin noch nicht zugesichert. Die Maler- und Sandstrahlarbeiten im Umfang von 60'000 Franken wurden an die ortsansässige Firma Gäumalerei Hug AG vergeben. Den Zuschlag für die Gerüstarbeiten erhielt die Firma Kamber Gerüste GmbH, Gunzgen. Am Martinstag, 15. November 2015, soll der neu sanierte Kirchturm mit einer kirchlichen Feier und mit einer zusätzlichen Attraktion eingeweiht werden.

Die Bodenheizung in der Kirche wurde für 16'700 Franken repariert. Die damit beauftragte Firma konnte an sechs verschiedenen Stellen im Plattenbereich Lecks orten und reparieren. Die Firma Bösiger GmbH aus Neuendorf übernahm die Spitz- und Plattenarbeiten. Entgegen den kalten Monaten im Winter, als die Bodenheizung nicht gut funktionierte, ist die Sakristanin Beatrix von Rohr nun gefordert, die Temperatur angenehm tief zu halten.

Neues zum Projekt Martinstrasse

Erfreut nimmt der Rat zur Kenntnis, dass das Projekt Martinstrasse/Martinplatz unter der Federführung der Einwohnergemeinde Formen annimmt. Die Kirchgemeinde wurde bereits mehrmals gebeten, ihre Anliegen zum Projekt an die Projektgruppe weiterzugeben. Der Rat zeigt sich zufrieden mit dem aktuellen Stand des Projektes. Viele Eingaben der Kirchgemeinde wurden berücksichtigt. So entsteht zum Beispiel eine treppenartige Erhöhung des Martinplatzes beim südlichen Treppenaufgang zur Kirche. Zudem soll westlich der Kirche ein eigenständiger «Lindenplatz» gestaltet werden. Mit zusätzlichen Geschwindigkeitseinschränkungen soll dabei die Verkehrssicherheit noch verbessert werden.

Wegkreuze werden begutachtet

Die sechs auf dem ganzen Gemeindegebiet verstreut platzierten Wegkreuze sind zum Teil in einem schlechten Zustand. Die Kreuze stammen aus vergangenen Jahrhunderten. Mit einem professionellen Gutachten durch einen Steinbildhauer werden diese Wegkreuze nun bezüglich ihres Sanierungsbedarfs beurteilt. Danach wird zusammen mit der Einwohnergemeinde das weitere Vorgehen definiert. (dse)