Herbetswil

Kindern die Tiere und Natur näher bringen: Bald gibt es die neue Spielgruppe «Gigelihof»

In Herbetswil wird eine neue Spielgruppe auf einem Bauernhof eröffnet. (Symbolbild)

In Herbetswil wird eine neue Spielgruppe auf einem Bauernhof eröffnet. (Symbolbild)

In Herbetswil wird eine neue Spielgruppe eröffnet. Auf einem Bauernhof können die Kinder die Welt der Tiere und der Natur kennenlernen.

Bis ins Jahr 2018 bestand in Aedermannsdorf eine privat betriebene Spielgruppe, welche auch von zahlreichen Herbetswiler Kindern besucht wurde. Nach deren Auflösung bestanden zwar noch Angebote in Welschenrohr und Matzendorf, jedoch keine Spielgruppe mehr für die beiden Dörfer, die gemeinsam Kindergarten und Primarschule betreiben. Genau dieser Umstand wurde von vielen Familien mit kleinen Kindern bemängelt.

Ramona Hug und Salomé Brunner aus Herbetswil haben sich daraufhin entschlossen, die Ausbildung zur Spielgruppenleiterin abzuschliessen und auf dem Hof der Familie Brunner an der Neuackerstrasse 63 ab Sommer 2020 ein Spielgruppenangebot zu realisieren.

In der Spielgruppe den Bauernhof kennenlernen

Die Spielgruppe bietet Kindern im Alter von 2 ½ Jahren bis zum Kindergarteneintritt frühkindliche Bildung und Betreuung auf dem Bauernhof. Die Gruppe trifft sich in einer konstanten Gruppe einmal wöchentlich für drei Stunden, um zu spielen, werken und die Natur und Tiere zu entdecken.

Um Kindern und Eltern die Umgebung und die Räumlichkeiten des Bauernhofs der Familie Brunner näher zu bringen und für ein erstes Kennenlernen wurde vor wenigen Wochen bereits ein erstes Treffen durchgeführt. Bei dieser Gelegenheit konnten die Eltern mit den Kindern den Hof erkunden, die Leiterinnen kennenlernen und auch schon erste Kontakte mit anderen Eltern oder Erziehungsberechtigten knüpfen.

Gemeinderat unterstützt die ersten zwei Jahre

Der Gemeinderat Herbetswil hat sich in Folge entschieden, die Spielgruppe im Rahmen des Möglichen zu unterstützen. Einerseits wurde ein Beitrag an die Ausbildung der Leiterinnen gewährt, andererseits wurde eine Defizitdeckungsgarantie von jeweils 2000 Franken für die ersten beiden Betriebsjahre gesprochen. (mgt)

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