Oensingen
Kindergärtler präsentieren tiefsinnige Geschichte

«Weltbeste Freunde für immer. – Wie du bist, bist du am besten!» Dies ist der Titel des Musicals, das von 44 Kindern in der Aula des Schulhauses Oberdorf in Oensingen vor begeistertem Publikum aufgeführt wurde.

Irmfriede Meier
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Das Musical «Weltbeste Freunde für immer. – Wie du bist, bist du am besten!» aufgeführt von 44 Kindern begeisterte das Publikum

Das Musical «Weltbeste Freunde für immer. – Wie du bist, bist du am besten!» aufgeführt von 44 Kindern begeisterte das Publikum

Irmfriede Meier

Eine tiefsinnige Geschichte steckt im Musical «Weltbeste Freunde für immer. – Wie du bist, bist du am besten!» Aufgeführt wurde es in der Aula des Schulhauses Oberdorf von 44 Kinder der Kindergartenklassen Mitteldorf I und Unterdorf Oensingen nach der Idee des gleichnamigen Bilderbuches von Milena Baisch und Andreas Schmachtl. Das grosse Publikum war begeistert.

Eine Eigenproduktion

Die Projektleitung und Hauptverantwortung hatten die Kindergärtnerinnen Anita Buchwalder (Kindergarten Unterdorf, 11 Mädchen, 11 Knaben) und Eveline Arnold (Kindergarten Mitteldorf I, 10 Mädchen, 12 Knaben). Tatkräftig mitgewirkt haben vor allem die Partnerlehrkräfte Cécile Heid und Nicole Dietschi und bei der Technik (Licht und Ton) Margrith Buchwalder-Gasser, sowie zahlreiche weitere Personen.

Nicht nur die hervorragende Bühnendekoration und die fantasievollen Kostüme der Kinder waren ein reines Eigenprodukt, sondern auch die Erstellung der Playback-CD mit der passenden Musik. Grosses Lob verdienen die bestens motivierten Kindern, die den Text auswendig beherrschten und gekonnt agierten auf der Bühne.

Szene aus dem Musical «Weltbeste Freunde für immer. – Wie du bist, bist du am besten!»

Szene aus dem Musical «Weltbeste Freunde für immer. – Wie du bist, bist du am besten!»

Irmfriede Meier

«Wir sind stolz darauf, die Erzählung, die uns seit Beginn des Kindergartenjahres begleitet, nun endlich den Eltern, Geschwistern und Grosseltern der Kinder sowie weiteren Interessierten präsentieren zu können», berichten Eveline Arnold und Anita Buchwalder einhellig. «Wir haben durchs Jahr hinweg immer wieder mal am Bühnenbild und an den vielen verschiedenen Kostümchen gewerkelt und fleissig geprobt und geübt, sodass wir unser Publikum mitnehmen können in die zauberhafte Welt am Waldrand, dem zu Hause von unzähligen kleinen Tieren.»

In der Geschichte werden die am Waldrand lebenden Tiere symbolisch dargestellt: Fleissige Bienchen summen umher und bunte Schmetterlinge tanzen mit den Sonnenstrahlen um die Wette. Die Blaumeisen und Grünfinken putzen ihr Federkleid, Rotkehlchen suchen sich Futter und aufgeregt zwitschern die Spatzen von den Ästen. Ganz langsam und gemächlich sind die Schnecken unterwegs. - Die vier Freunde Emil Hase (Sven), Leonard Dachs (Severin), Elisa Maus (Noe), und Klara Eichhörnchen (Nathali) erleben beim Versteckspiel eine besondere Geschichte. Dabei wird Emil Hase jeweils nach kürzester Zeit als Erster gefunden, weil ihn unter anderem seine langen Ohren verraten. So macht das Spielen keinen Spass, denkt er. «Ich muss mich verändern, dann finden mich die anderen nicht mehr so schnell.»

Warum Emil sich irrte

Doch nachdem Emil sich verändert hat, finden ihn die anderen eben nicht mehr. Seine Freunde entfernen sich sogar immer weiter von ihm. Traurig bleibt Emil zurück. Er vermisst seine Freunde und seine Freunde vermissen ihn. Zum Glück aber finden sie schliesslich alle wieder zusammen. Sie singen voller Freude: «Mir ghöre aui zäme. Das isch so guet. E jede isch anders, doch zäme sie mir stark. Mir si die beschte Fründe uf dere Wält. Mir wüsse jetzt, es brucht chli Muet, so wie bisch, so isch es guet.»