Dies jedoch vorerst während einer Versuchsphase, der Gemeinderat hat dafür einen Betrag von 5000 Franken zugunsten des Pilotprojekts Tagesstrukturen gesprochen.

Fürs Erste soll das bestehende Mittwochnachmittagsangebot, das von Theresia Kummer im Jugendraum geleitet wird, angepasst und für einen anderen Wochentag dupliziert werden, wie Christian Hunziker, Ressortleiter Bildung und Familie, erklärte. Dadurch ergebe sich eine Tagesstruktur von morgens bis abends. Ob das Projekt weiter laufen oder ausgebaut wird, soll nach einem Jahr entschieden werden.

Schritt für Schritt vorgehen

Dass der Bedarf an Tagesstrukturen vorhanden sei, hätten Abklärungen ergeben, führte Hunziker aus. Nicht vorhanden sei jedoch zum einen die notwendige Infrastruktur. Diese könnte allenfalls in Verbindung mit dem geplanten Schulhausneubau Oberdorf realisiert werden. Zum andern könne nicht abschliessend festgelegt werden, wie das Angebot auszugestalten sei und wie gross der Bedarf in Wirklichkeit ist. Aus diesen Gründen schlug Hunziker vor, auf Provisorien und Übergansgslösungen zu verzichten und dafür ein Pilotprojekt zu starten. Dies sei ein pragmatischer, effizienter und kostengünstiger Weg.

Grundsätzlich misst Hunziker den Angeboten für familienergänzende Kinderbetreuung grosse Bedeutung zu. Insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. (wak)