Däniken
Kernkraftwerk Gösgen gibt einen Einblick in die Revisionsarbeiten

Am Freitag bot sich eine seltene Gelegenheit. Das Kernkraftwerk Gösgen öffnete seine Türen, um die Revisionsarbeiten zu zeigen, welche derzeit im Gang sind. Weiter wurden die Massnahmen präsentiert, welche nach Fukushima eingeführt wurden.

Beat Wyttenbach
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Aus der Ferne sieht man nichts von den Revisionsarbeiten.
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Im Schaltraum werden die Hard- und die Software auf den neusten Stand der Technik gebracht.
Der Hauptkühlwasserpumpenmotor muss ausgetauscht werden.
Revisionsarbeiten im Kernkraftwerk Gösgen

Aus der Ferne sieht man nichts von den Revisionsarbeiten.

Keystone

Heute Freitagvormittag öffnete das Kernkraftwerk Gösgen seine Türen, um den regionalen Medien die Revisionsarbeiten zu zeigen, die derzeit im Gang sind. Unter der Leitung von Kraftwerksleiter Herbert Meineke, dem stellvertretenden Kraftwerksleiter Daniel Rebsamen, dem Generator-Verantwortlichen Patrick Gehri und dem stellvertretenden Medienverantwortlichen Konstantin Bachmann wurden die Medienschaffenden zu den Arbeitsplätzen geführt.

Auf Herz und Nieren prüfen

Den Anfang machte eine Besichtigung des Schaltraums, wo, laut Meineke, 13 Prozent der schweizerischen Energieproduktion überwacht und Hard- und Software aud den neusten Stand gebracht werden.

Weiter wurde der interne Rechner in Augenschein genommen, der auf Herz und Nieren geprüft wird. Es folgte die Besichtigung des Maschinenraumes. Dort werden zum Einen zwei der drei Niederdruckvorwärmer ausgetauscht.

Zum Anderen wird untersucht, ob sich der im vergangenen Jahr neu eigebaute Generator bewährt hat. Zu diesem Zweck musste der Rotor ausgebaut werden. Und schliesslich gehört zu den Revisionsarbeiten der Austausch des Hauptkühlwasserpumpenmotors im Hauptkühlwasserpumpenhaus.

Nicht Teil der Revisionsarbeiten waren die Besichtigung von Massnahmen, die im Zuge von Fukushima und von Hochwassern getätigt wurden: Es wurde ein Notstromaggregat für die Alarmanlage in Betrieb genommen. Zusätzlich wurden die Notstromdiesel erdbebensicher verstärkt. Und eine Hochwasserschutzmauer im nordwestlichen Teil des Areals soll vor Überflutungen schützen.

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