Balsthal

Keine Einsprachen: Der Pausenplatz «Inseli» kann umgestaltet werden

Das Schulhaus bekommt einen neu gestalteten Pausenplatz. (Archiv)

Das Schulhaus bekommt einen neu gestalteten Pausenplatz. (Archiv)

Auf die öffentliche Planauflage zur Neugestaltung des Pausenplatzes des Inselischulhauses auf der Gemeinde Balsthal gingen keine Einsprachen ein.

Lange mussten die Unterstufenschüler und Lehrerinnen des Inselischulhauses auf den Startschuss für die Neugestaltung ihres Pausenplatzes warten. Auf die öffentliche Auflage der Baupublikation gingen keine Beschwerden ein. Nach der Aufhebung der oberirdischen Baustellenzufahrt zur Überbauung «Inselipark» konnte der beanspruchte Platz am 6. September 2019 der Gemeinde übergeben werden.

Die Planungen für die Neugestaltung des gesamten Pausenplatzes beim Schulhaus Inseli hatten schon früher begonnen und gaben immer wieder zu verschiedensten Diskussionen Anlass. Ein wichtiges Ziel der aktuellen Planung war, dass der Platz ausserhalb der Schulzeiten weiterhin als Parkplatz für verschiedene Anlässe wie zum Beispiel Märkte zur Verfügung stehen soll. Weitere Planungsziele waren die Einhaltung der notwendigen Sicherheitsanforderungen, die Vergrösserung des Spielbereichs sowie ein geringer Aufwand für den Unterhalt des Spielplatzes.

Umgestaltung des Pausenplatzes beim Schulhaus Inseli in Balsthal

Umgestaltung des Pausenplatzes beim Schulhaus Inseli in Balsthal

Finanzierung aus dem Legat Hedi Schlegel

Zwei spezialisierte Unternehmen aus der Region wurden eingeladen, eine Offerte für die Neugestaltung einzureichen. Dabei galt es zu berücksichtigen, dass das Kostendach von 80'000 bis 90'000 Franken nicht überschritten werden sollte. Dieser Betrag wird aus dem Legat der verstorbenen Hedi Schlegel entnommen. Die Vergabe der Arbeiten ging im November 2019 an eine einheimische Gartenbaufirma.

Im westlichen Bereich sollen zwei neue Spielgeräte gebaut werden, ebenso im östlichen Teil des Pausenplatzes. Dort soll das bestehende Chromstahlgerät, das nie zu befriedigen vermochte, demontiert werden. Vorgängig zur neuen Pausenplatzgestaltung muss eine Wasserleitung, die durch den Pausenplatz führt, ausgewechselt werden. Auch sollen verschiedene Bäume, vor allem entlang der Spielfläche West, gepflanzt werden. Fabian Spring, als Gemeinderat Ressortleiter Hochbau, sagte zum weiteren Vorgehen: «Zuerst muss die Baukommission das Baugesuch noch definitiv genehmigen.
In den Frühlingsferien wird voraussichtlich mit den Arbeiten im östlichen Bereich begonnen.» Ziel sei es, den neuen Spiel- und Pausenplatz möglichst rasch zu realisieren.

Arbeitsgruppe wird die Arbeiten begleiten

Eine noch zu bildende Arbeitsgruppe mit den Ressortleitern Hochbau und Bildung (Georg Rütti) sowie einer Vertretung des Inseliteams soll die Arbeiten begleiten. Es sei möglich, dass Variationen zu den vorgeschlagenen Spielgeräten zum Zuge kommen werden, sagte Spring.

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