Wolfwil
Kein Liebesglück für Isabel: «Einfach einen Mann zu nehmen, bringt ihm und mir nichts»

Isabel Steiner hat in der Sendung «Bauer, ledig, sucht...» keinen Mann fürs Leben gefunden. Die 37-jährige Wolfwilerin hatte eine «lässige» Zeit, ist aber enttäuscht, dass es auch durch eine schweizweite Suche nicht geklappt hat.

Lea Durrer
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Isabel Steiner liebt das Cowgirl-Leben. Früher hat sie intensiv geritten, heute hat sie dafür kaum noch Zeit. Ihr Pfer Izaa-Bell und zwei Ponys hat sie immer noch auf der Ranch.
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Isabel Steiner bei «Bauer, ledig, sucht...»
Die Wolfwilerin lud Tom und Roger zu sich auf die Ranch ein, um sie besser kennenzulernen.
Auf der Ranch testete die 37-Jährige ihre Hofherren.
Tom wünschte sich ein Sauna-Date von Isabel. Dass er sie dabei immer so anstarrte, war ihr sehr unangenehm. Sie schickte ihn Hause.
Roger durfte bleiben. Isabel zeigte ihm unter anderem das Line-Dancing, die beiden kamen sich etwas näher.
Dem selbstbewussten Cowgirl war der Zimmermann schlussendlich aber zu scheu.
Es heisst Abschied nehmen.

Isabel Steiner liebt das Cowgirl-Leben. Früher hat sie intensiv geritten, heute hat sie dafür kaum noch Zeit. Ihr Pfer Izaa-Bell und zwei Ponys hat sie immer noch auf der Ranch.

Lea Durrer

Du hattest drei Männer zur Auswahl, zwei hast du in die Hofwoche eingeladen. Die grosse Liebe war aber nicht dabei. Bist du sehr enttäuscht?

Isabel Steiner: Ja, eigentlich schon. Ich bin nun doch schon einen Moment alleine unterwegs und hätte gerne, dass es passt. Viele können es sicherlich nicht verstehen, dass es mit Roger nicht geklappt hat. Er ist sehr lieb und tut alles für eine Frau. Das hat mich aber auch abgeschreckt. Als er mich nach dem Reiten umarmen wollte, hat er das nicht wie selbstverständlich und zuversichtlich gemacht. Er brauchte sehr lange, um sich zu entscheiden, ob er mich umarmen soll oder nicht und kam nur zögerlich auf mich zu. Das hat der Zuschauer am TV aber gar nicht gesehen.

Hättest du nicht doch besser Tom länger bei dir auf der Ranch behalten?

Nein, das war sicher, dass es mit ihm nicht klappt. Tom war zu forsch. Ich bin wirklich auf der Suche, es muss aber auch «klick» machen. Einfach einen Mann zu nehmen, bringt ihm und mir nichts.

«Bauer, ledig, sucht...» ist für dich vorbei. In 7 Folgen warst du zu sehen. Wie lautet dein Fazit?

Es war eine lässige Erfahrung. Am besten gefiel mir die Zeit zu Beginn der Hofwoche, als noch Tom und Roger auf der Ranch waren und wir Spiele machten. Da pflegten wir einen lockeren Umgang und konnten uns unbefangener kennenlernen. Als nur noch Roger hier war, wurde es enger und das setzte mich mehr unter Druck. Ich wirke sehr unnahbar, bin aber sehr anhänglich und liebevoll, wenn ich verliebt bin. Das kann ich aber nicht erzwingen.

Die Kritik, du würdest nur aus Marketing-Zwecken für deine Tanz-Ranch mitmachen, ist nie abgerissen.

Die Kritiker waren durchs Band Leute, die mich nicht kennen. Einige Kritiker haben mich auf Facebook angeschrieben – zum Teil böse. Da wurde ich auch Biest genannt. Ich habe jeweils sehr freundlich zurückgeschrieben. Daraus entwickelten sich zum Teil gute Gespräche. Manche haben sich danach auch entschuldigt. Abstreiten kann ich es nicht: Ich habe ein Tanzlokal und ich lebe davon, wenn Menschen zu mir auf die Ranch kommen. Der Hintergedanke schlussendlich war aber, zu zeigen, dass ich zu haben bin und wirklich gerne jemanden an meiner Seite habe. Ich kann nicht wie andere in den Ausgang gehen und Männer kennenlernen. Deshalb bin ich darauf angewiesen, dass ich mich bemerkbar machen kann. Ich weiss, dass ich nicht schlecht aussehe und es nicht wahnsinnig nötig hätte, in der Sendung mitzumachen. Aber auch genau dies kann ein Handicap sein. Die meisten denken, dass ich sowieso einen Freund habe und sprechen mich gar nicht erst an.

Ist denn in der Zwischenzeit ein Mann bei dir auf der Ranch reingeschneit, der dir gefällt?

Nein. Ganz viele haben mich gefragt, wie es für mich in der Sendung ausgeht. Ich habe da natürlich noch nichts gesagt. Ich bin gespannt, ob sich jetzt jemand meldet, der für mich spannend sein könnte. Für mich ist aber schon enttäuschend, dass ich schweizweit suche und es klappt einfach nicht mit der Liebe.

Tobias Rentsch und Isabel Steiner arbeiten zusammen auf der Gowildwest-Ranch.

Tobias Rentsch und Isabel Steiner arbeiten zusammen auf der Gowildwest-Ranch.

zvg

Tobias Rentsch, mit dem du zusammenarbeitest, ist kein Kandidat für dich?

Nein, Tobias ist wirklich ein sehr guter Kollege. Ich habe ihn sehr gerne, aber er ist wie ein grosser Bruder für mich. Das Gerücht kann ich also gleich aus der Welt schaffen, dass wir nach der Sendung zusammen sind (lacht).

Deine 7-jährige Tochter war während der Hofwoche und des Drehs nicht zuhause. Hast du ihr erzählt, was du erlebt hast?

Nein, nicht wirklich. Ich wollte die Kleine fernhalten. Sie hat mich aber jedes Mal im TV gesehen und Freude gehabt. Sie möchte auch ins Fernsehen. Ich sage dann, dass sie noch zu klein ist.

Was wünschst du dir von deinem Zukünftigen?

Man schätzt mich oft anders ein, als ich bin. Privat bin ich wirklich eine ruhige Person, eine die gerne abschaltet. Das schönste ist es für mich, an einem Sonntag Arm in Arm draussen auf dem Balkon zu liegen und einfach zu sein. Action habe ich schon im Beruf. Ich wünsche mir ein Gegenüber, mit dem man einfach in Frieden leben kann. Wieso also nicht Roger? Er war mir einfach zu unsicher. Ich brauche einen Mann, der hinsteht. Roger hat mir wirklich sehr gefallen. Die Optik alleine macht es aber nicht. Und Tom hatte ein geiles Auto, aber das Auto alleine macht es auch nicht. Das Auto kann ich selber kaufen, und ein lieber Mann ist mehr wert als einer, der einfach toll ausschaut.

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