Egerkingen
Kein 1. August Brunch - aber Videobotschaft und Rösti daheim

Die geltenden ­Hygiene- und Verhaltensregeln hätten die Durchführung des traditionellen 1.-August-­Brunchs in Egerkingen erschwert. Nachdem der Anlass auf der Kippe stand, hat der Gemeinderat auf Antrag der Kommission für Kultur, Gesellschaft und Soziales entschieden, die Feier abzusagen.

Merken
Drucken
Teilen
Röstiessen zuhause: Die 1.-August-Feier soll aber unter dem Motto: «Gemeinsam feiern auf Distanz» in abgeschwächter Form dennoch stattfinden.

Röstiessen zuhause: Die 1.-August-Feier soll aber unter dem Motto: «Gemeinsam feiern auf Distanz» in abgeschwächter Form dennoch stattfinden.

Hansjörg Sahli

Die Feier soll aber unter dem Motto: «Gemeinsam feiern auf Distanz» in abgeschwächter Form dennoch stattfinden. Vor dem 1. August werden daher Mitglieder des Gemeinderates und der Kommission für Kultur, Gesellschaft und Soziales allen Haushaltungen eine Röstiportion verteilen, wie die Gemeinde mitteilt. Die Landeshymne wird aufgedruckt sein, und um 19 Uhr lässt die Gemeinde während zehn Minuten die Glocken der St.Martinskirche, der Pauluskirche sowie der Santelkapelle läuten. Nach dem Glockengeläut soll die Bevölkerung im Quartier die ersten Strophen der Landeshymne singen. Gemeindepräsidentin Johanna Bartholdi wird derweil nicht auf ihre traditionelle 1.-August-Rede verzichten und diese per Videobotschaft über die Gemeindewebsite an die Bevölkerung richten. Ein Holzbänkli soll im Dorf an diesen denkwürdigen 1. August 2020 erinnern.

«Umgang 2020» kann ebenfalls nicht stattfinden

Weiter nahm der Gemeinderat Kenntnis davon, dass die Vereine auf die Durchführung des «Umgangs 2020» mit Vereinsstübli verzichten. Der Anlass hätte vom 28. bis 30. August stattfinden sollen. Die Stübli seien unter den gegenwärtigen Voraussetzungen nicht zu betreiben, so die Begründung. Ob und in welcher Form der Gottesdienst, die Zeremonie und das anschliessende Platzkonzert abgehalten werden, ist noch offen. Der Entscheid liegt diesbezüglich bei der Röm.-kath. Kirchgemeinde Egerkingen und der Musikgesellschaft Konkordia.

Damit entfällt auch der Neuzuzügerapéro, den die Kommission für Kultur, Gesellschaft und Soziales jeweils im Rahmen des Umgangs organisiert. Gleiches gilt für die Einladung jubilierender Egerkinger Jahrgänger zum Umgang. (otr/mgt)