Die Investition von rund 10'000 Franken für die Sanierung der alten Kirche Wolfwil wurde von der Budgetgemeinde der röm.-kath. Kirchgemeinde Wolfwil genehmigt.

Kirchgemeindepräsident René Wyss hatte viele interessierte Pfarreimitglieder begrüssen dürfen. Dank der Beteiligung der Denkmalpflege und der Unterstützung durch den Pfarrer mit dem Kerzenlichtfond belastet die Sanierung der alten Kirche das Budget nicht wesentlich.

Unter diesem Budgetposten wurde sogar 25'000 Franken weniger budgetiert als im Vorjahr. Der Voranschlag für nächstes Jahr weist dennoch einen Aufwandüberschuss von rund 3000 Franken auf. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Steuern sowie der Finanzausgleich um bis zu 90'000 ausmacht. Der von Roland Husistein, Kirchgemeindeverwalter, präsentierte Voranschlag für das Jahr 2019 wurde einstimmig angenommen. Der Steuerfuss bleibt somit wie bis anhin bei 19 Prozent.

Dann kam es zu einer Ehrung. Viktor Kissling wurde für seine 40 Jahre als Kirchenratsmitglied geehrt und verabschiedet. Er wurde 1978 im Kirchenrat aufgenommen und begleitete seither etliche grosse und kleine Projekte. Unter anderem den Bau der neuen Kirche, die Sanierung des Pfarrhauses und den Umbau der Pfarrschür. Sein letztes Projekt, welches Viktor Kissling noch als Ratsmitglied begleiten wird, ist die Sanierung der alten Kirche im Innern. Viktor Kissling betreute die kirchlichen Gebäude stets mit grosser Sorgfalt und führte sein Ressort Bau gewissenhaft und pflichtbewusst. Der Präsident verabschiedete das bis zum Schluss aktive Kirchenratsmitglied, welches sich in über 550 Sitzungen für die röm.-kath. Kirchgemeinde Wolfwil eingesetzt hat, mit grossem Dank.

Ein grosses Jubiläum steht an

René Wyss blickte auf das vergangene Jahr mit den zusätzlichen Events wie das Jubiläum des Organists, Georg Hafner oder die gelungene Nacht der Lichter zurück und kündigte bereits an, dass 2020 die bald in neuem Glanz strahlende alte Kirche ihr 400 jähriges Jubiläum feiern wird.

Der Pfarrei Wolfwil gehören ungefähr 1500 Katholiken an. Als Wallfahrts- und Marienverehrungsort in weitem Umkreis bekannt, lädt die um 1620 erbaute Pfarrkirche die Gläubigen ein, «Unserer lieben Frau von Wolfwil» ihre Anliegen, Sorgen und Wünsche anzuvertrauen. So wie sich die Kirche heute präsentiert, wurde sie in den 70-er-Jahren erweitert und renoviert. 2001 unterzog man sie und den Emporensaal einer sanften Innenrenovation.

Seit 2007 den gleichen Pfarrer

Gegenüber der Kirche Wolfwil erhebt sich der Pfarrhof. Dieses Gebäude stammt aus dem Jahr 1623. Sein Wohntrakt wurde 1993 total renoviert. Der ursprüngliche Ökonomieteil stellt heute das Pfarreizentrum dar. Die Leitung der Katholischen Pfarrei obliegt seit dem 1. September 2007 Pfarrer Urs-Beat Fringeli. Wolfwil bildet gemeinsam mit den Pfarreien Kestenholz und Oensingen den Seelsorgeverband Kestenholz-Oensingen-Wolfwil. Fringeli ist Leiter dieses Seelsorgeverbandes. (mgt/otr)