Gänsbrunnen/Welschenrohr
Katholiken sagen Ja zur Fusion

Die katholischen Kirchengänger der Gemeinden Gänsbrunnen und Welschenrohr sprachen sich klar für eine Fusion aus.

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Die Kirchgemeinden Gänsbrunnen und Welschenrohr werden fusionieren. Im Bild: die katholische Kirche St. Joseph in Gänsbrunnen.

Die Kirchgemeinden Gänsbrunnen und Welschenrohr werden fusionieren. Im Bild: die katholische Kirche St. Joseph in Gänsbrunnen.

Hansruedi Riesen

Die Fusion der Kirchgemeinden Gänsbrunnen und Welschenrohr war bereits im Vorfeld kein umstrittenes Geschäft. Das sahen nun beim Urnengang vom Wochenende auch die Katholikinnen und Katholiken in den beiden Dörfern so. In Gänsbrunnen sagten 10 Stimmberechtigte Ja zur Fusion mit Welschenrohr, während in Welschenrohr mit insgesamt 445 Stimmberechtigten 194 Ja-Stimmen und 7-Nein-Stimmen (2 leere Wahlzettel) eingingen. Ein deutliches Resultat also, welches insbesondere die Kirchgemeinde Gänsbrunnen freuen dürfte. Nur noch 16 Katholikinnen und Katholiken leben im kleinen Dorf an der Grenze zum Berner Jura. Kirchgemeindepräsident Robert Haefeli zeigt sich erleichtert über den Wahlausgang: «Mir fällt ein Stein vom Herzen», so der 72-Jährige.

Das deutliche Ja zur Fusion der beiden Kirchgemeinden zur Kirchgemeinde Welschenrohr-Gänsbrunnen freut auch Robert Vogt, Kirchgemeindepräsident von Welschenrohr. «Jetzt können wir den eingeschlagenen Weg fortsetzen». Für die beiden Kirchgemeinden ist die Fusion eigentlich nur der Vollzug der gängigen Praxis.

Seit längerer Zeit werden die seelsorgerische Betreuung und die Administration der Kirchgemeinde Gänsbrunnen von der Kirchgemeinde Welschenrohr ausgeführt. Mit der Gründung des Pastoralraums Dünnernthal im Jahr 2013 ging diese Aufgabe an diesen über. Unter Vorbehalt, dass der Solothurner Kantonsrat der Fusion ebenso zustimmt, soll ab Januar 2017 die gemeinsame Kirchgemeinde ihre Arbeit aufnehmen können. (rtg)