Vor allem ein Minderaufwand bei den Kultus- und Verwaltungskosten von 46 000 Franken und ein unerwarteter Mehrertrag bei den Steuern von 37 000 Franken waren die Hauptgründe für den positiven Abschluss. Dank der guten Finanzpolitik in den vergangenen Jahren kann nun ein Eigenkapital von 563 000 Franken ausgewiesen werden. Der Kirchgemeinderat beantragt der Kirchgemeindeversammlung Rückstellungen von 50 000 Franken für den Umbau des Pfarrhauses sowie die Zuweisung von 23 955 Franken ans Eigenkapital.

In der laufenden Rechnung betragen die Kultuskosten 411 000 Franken. Darin enthalten sind nebst den Besoldungen die Sozial- und Personalversicherungsbeiträge in der Höhe von 12 000 Franken. Der Beitrag an die Synode mit 41 000 Franken, die Kosten für das Kirchenblatt mit 16 000 Franken (Vorjahr 15 000), die Investitionen für Jugendaktivitäten inklusive Ministrantenlager mit 13 000 Franken und der Beitrag an den Zweckverband Pastoralraum Gäu von 186 000 Franken (Vorjahr 192 000) sind die grössten Ausgabenposten. Die Verwaltungskosten sind mit 58 000 Franken (Vorjahr 68 000 Franken) ausgewiesen.

Die Unterhaltskosten für die Kirche betragen 41 000 Franken, diejenigen des Pfarreiheimes 29 000 Franken. In der Kirche musste die Bodenheizung saniert werden, was unter anderem zu Gesamtkosten von 17 000 Franken beim Unterhalt führte. Die Sanierung des Kirchenturmes wurde abgeschlossen. Die im Budget vorgesehenen 85 000 Franken wurden nicht ausgeschöpft. Die Gesamtabrechnung beläuft sich auf 71 795 Franken.

Weniger Finanzausgleich

Die Steuereinnahmen von den natürlichen Personen betragen 578 000 Franken (Vorjahr 588 000), jene aus der Erwerbsquellensteuer 20 000 Franken und aus der Kapitalgewinnsteuer 28 000 Franken (Vorjahr 18 000). Die Zuschüsse aus dem Finanzausgleich fielen gegenüber dem Vorjahr um 21 000 Franken tiefer aus und konnten mit 19 000 Franken verbucht werden. Ausserdem mussten Steuerbeträge von 12›000 Franken abgeschrieben werden.

Der Kirchenrat empfiehlt der Rechnungsgemeindeversammlung vom 29. Juni, die Jahresrechnung 2015 mit einem Ertragsüberschuss von 23 955 Franken und einer Einlage von 50 000 Franken in die Vorfinanzierung für den Umbau des Pfarrhauses, zu genehmigen. (DSE)