Hinter den Solothurner Architekten mit «Kaspar» folgte «Castania» (Baur Klott Architekten, Basel), «Tara» (Guido Kummer + Partner Architekten, Solothurn) und «De Niveau» (Werk1 Architekten und Planer AG, Olten), schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung.

Das Siegerprojekt wird zusammen mit den anderen eingegangenen Projekten vom 24. Oktober bis zum 2. November im Zweckbau Industrie in Kestenholz ausgestellt.

«Grosse Chance für die Gemeinde»

Zentrale Idee des Siegerprojektes sei ein eigenständiger Neubau zwischen Altem Schulhaus und Mehrzweckhalle, welcher dem Alten Schulhaus « respektvoll seine Licht- und Raumfreiheit zurückgibt». Der Neubau ist dreigeschossig konzipiert und erfüllt aus schulorganisatorischer Sicht sämtliche Ansprüche an eine moderne, zukunftsgerichtete Schule.

Der Mittelteil des Schulhauses Kestenholz soll durch einen Neubau ersetzt werden.

Der Mittelteil des Schulhauses Kestenholz soll durch einen Neubau ersetzt werden.

Zusammenfassend urteilt das achtköpfige Fach- und Sachpreisgericht: «Der sorgfältig durchgearbeitete Beitrag zeigt einen Überzeugenden Lösungsansatz, wie die Aspekte der Nutzungs- und Raumanforderungen zu einem dichten Ganzen zusammengeführt werden können. Insbesondere erweist sich der Vorschlag als eine grosse Chance für die Gemeinde Kestenholz, neben einer modernen und zukunftsgerichteten Schule durch die Setzung des Neubaus einen Aussenraum zu gewinnen, der nicht nur als Pausenplatz, sondern auch als dörflicher Treffpunkt seine Identität entwickeln kann.»

Sanierung lohnt sich nicht

Der Neubau des Schulhaues wurde nötig, weil die bestehende Raumaufteilung des Schulhaues den heutigen Anforderungen nicht mehr genügt und eine Sanierung des bestehenden Mitteltraktes sich nicht lohnt. (ldu/mgt)