Vor sieben Jahren wurde die Juraworld of Coffee in Niederbuchsiten von Markenbotschafter Roger Federer feierlich eingeweiht. Inzwischen haben über 200 000 Besucherinnen und Besucher die für 9 Mio. Franken realisierte Kaffee-Erlebniswelt mit integriertem Kongresszentrum durchlaufen.

Um das «Epizentrum» des Kaffeegenusses, wie Jura die Kaffee-Erlebniswelt nennt, «auch weiterhin für das Publikum spannend und faszinierend zu erhalten», werden Anfang des kommenden Jahres einzelne Elemente in der Juraworld of Coffee überarbeitetet und neu gestaltet.

Vorbild für hochwertige Läden

Dies trifft insbesondere für den im Erdgeschoss untergebrachten Laden zu, wie Jura-Kommunikationschef Meinrad Kofmel auf Anfrage erklärt. «Wir wollen diesen Verkaufsladen so gestalten, wie er in New York, Paris oder London aussehen könnte. Er soll einen gewissen Vorbildcharakter haben.» Jura lege dabei den Fokus ganz bewusst auf hochwertige Verkaufspunkte und Shop-in-Shops mit hervorragend ausgebildetem Personal. «Dort, wo sich unsere Kernzielgruppe über Neuheiten informiert und kauft», bemerkt Kofmel. Solch hochwertige Läden soll es bis 2020 weltweit ein paar Hundert geben. Global ist Jura übrigens an rund 11 000 Verkaufspunkten erhältlich.

Änderungen und Modernisierungen erfährt im Mutterhaus in Niederbuchsiten auch die Kaffee-Erlebniswelt. Welcher Art diese sind, will Kofmel noch nicht sagen, verrät aber auf Nachfrage, dass die vielfältigen Informationen und die spannende Geschichte des Kaffees in der Ausstellung leichter verständlich transportiert werden sollen. Einen neuen Auftritt bekommt im Aussenbereich ferner das Eingangsportal.

Bei der Umsetzung der neuen Ideen arbeitet Jura wie bereits beim Neubau der Juraworld of Coffee mit Architekt und Szenograf Andrin Schweizer zusammen. Er hat mit Bauten an der Expo.02 sowie in den Sendungen «Tapetenwechsel» oder «Happy Day» von sich reden gemacht. Insgesamt investiert Jura in das Projekt rund 1 Mio. Franken. «Ein Betrag, der verdeutlicht, welch strategisch wichtige Rolle mit weltweiter Ausstrahlung die Kaffee-Erlebniswelt am Stammsitz von Jura hat», führt Kofmel dazu aus.

Restaurant reduziert Angebot

Die erwähnten Arbeiten werden im Januar 2014 aufgenommen und sollten gemäss Zeitplan bis April abgeschlossen werden können. Während dieser Zeit bleibt das in der Juraworld of Coffee integrierte Restaurant geschlossen. Dieses wird nach der Wiedereröffnung der Kaffee-Erlebniswelt keine Mittagsmenus mehr anbieten, sondern sich auf seine Kernkompetenz – Kaffee in allen erdenklichen Variationen und Kuchen – konzentrieren. «Es bestand einfach ein zu geringer Bedarf für warme Mahlzeiten», meint Kofmel zur neuen Ausrichtung des Restaurants. Im Gegensatz zum Restaurant wird der Verkaufsladen während des Umbaus geöffnet bleiben.

Wiedereröffnung im Mai 2014

Keine Änderungen gibt es bezüglich der grosszügigen Konferenzräume in Obergeschoss. Allerdings werden diese im kommenden Jahr nicht so oft vermietet werden können wie in der jüngsten Vergangenheit. «Nächstes Jahr stehen viele Events mit Kunden und Vertriebsgesellschaften aus der ganzen Welt auf dem Programm, wir sind ziemlich ausgebucht», so Kofmel.

Der Infochef der Jura freut sich bereits jetzt auf die beschriebenen Auffrischungen in der Juraworld of Coffee, welche ab Mai 2014 mit neuen Attraktionen wiederum zum Staunen und Verweilen einladen werde.