Fulenbach

Johanna Bartholdi steht neu an der Spitze der Gäuer Gemeindepräsidenten

Johanna Bartholdi

Johanna Bartholdi

Die 8. Mitgliederversammlung des Vereins Gemeindepräsidentenkonferenz Gäu GPG (Verein GPG) stand ganz im Zeichen der Amtsniederlegung von Christian Kühni. Johanna Bartholdi, Gemeindepräsidentin von Egerkingen, tritt seine Nachfolge an.

Während fast 10 Jahren hat Christian Kühni der seinerzeitigen Ammännerkonferenz und des heutigen Vereins GPG als Präsident vorgestanden. Nun ist er – als Folge seines Verzichts auf die Wiederwahl als Gemeindepräsident von Wolfwil – auch aus diesem Amt ausgeschieden. Statutenkonform hat er sein Amt auf die 8. Mitgliederversammlung hin zur Verfügung gestellt. Seine Nachfolge tritt Johanna Bartholdi, Gemeindepräsidentin von Egerkingen, an.

Engagement gewürdigt

In seiner Laudatio erinnerte Vizepräsident Markus Flury an die grossen Verdienste des Zurückgetretenen, der sich während vierzig Jahren für das Wohl der Allgemeinheit eingesetzt hat. Mit seinem Beruf als Primarlehrer war Christian Kühni prädestiniert, neben seinen vielen Interessen auch öffentliche Ämter zu übernehmen. Dem Ruf der FdP folgend, übernahm er in seiner Gemeinde verschiedene Aufgaben. So war er von 1975 bis 1997 Mitglied des Einwohnergemeinderates, in dem er während 12 Jahren das Vizepräsidium innehatte.

Nach weiteren 12 Jahren als Wolfwiler Gemeindepräsident stellte er sich im Jahr 2013 nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung. Als Gemeindepräsident wurde er automatisch Mitglied der damaligen Ammännerkonferenz, die ihn im Jahr 2005 zum Präsidenten erkürte. Er war massgeblich an der Umwandlung dieser losen Vereinigung in den Verein Gemeindepräsidentenkonferenz Gäu GPG beteiligt, der unter seiner Federführung im Jahr 2007 gegründet wurde. Christian Kühni behielt dabei das Präsidium.

Schwerpunkte gesetzt

Im Verein GPG war er wesentlich daran beteiligt, dass die Interessen des Bezirks Gäu (erweitert durch die Gemeinden Fulenbach und Hägendorf) mit Nachdruck vertreten wurden. Er setzte Schwerpunkte. Die Beseitigung der prekären Verkehrsüberlastung im Gäu oder zunehmenden Ablastungen auf die Gemeindehaushalte, vor allem in den Bereichen Bildung und soziale Wohlfahrt, waren solche Schwerpunkte.

Er schlug Workshops vor, an denen solche Themen zusammen mit den Thaler Kolleginnen und Kollegen und mit den Vertreterinnen und Vertretern der Amtei Thal-Gäu im Kantonsrat ausdiskutiert und klare Positionen bezogen wurden. Die Solidarität unter den Gemeinden und zwischen den beiden Bezirken erachtete er als wichtige Säule des Zusammenlebens in unserer Region.

Als Präsident verstand es Christian Kühni, klärende und klare Worte anzubringen, den Finger auf den wunden Punkt zu legen und so zum Nachdenken und zum gemeinsamen Handeln zu verleiten. Dank seiner langjährigen Erfahrung konnte er Lösungen in die richtigen Bahnen leiten, die meistens von allen Vereinsgemeinden mitgetragen wurden. Markus Flury bedankte sich bei Christian Kühni im Namen der aktiven und der ehemaligen Mitglieder des Vereins GPG für das sehr grosse, anpackende Engagement im Dienst der Öffentlichkeit, was mit grossem Applaus quittiert wurde. In den Dank schloss er auch Gattin Doris Kühni ein, die Christian stets unterstützte und auch im Verein GPG in organisatorischen und administrativen Belangen (Homepage) mithalf.

Bartholdi mit Applaus gewählt

Beim Traktandum Wahlen wurde Johanna Bartholdi zur neuen Präsidentin des Vereins Gemeindepräsidentenkonferenz Gäu gewählt und Markus Flury als Vizepräsident bestätigt.

Die Jahresrechnung 2013 mit Aufwendungen von Fr. 65 742.60 und der Voranschlag 2015 (Aufwand 60 470 Franken) wurden einstimmig genehmigt.

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