Mümliswil
Jodler berühren die Herzen des Publikums

Die Guldentaler Jodler luden am Wochenende in der Pfarrkirche in Mümliswil zum Konzert. Dabei waren auch weitere Jodler-Gruppen, die ihr Können zum Besten gaben.

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Die Guldentaler Jodler bei ihrem Vortrag in der Pfarrkirche Mümliswil.

Die Guldentaler Jodler bei ihrem Vortrag in der Pfarrkirche Mümliswil.

zvg

Beinahe bis auf den letzten Platz war die Pfarrkirche in Mümliswil am Wochenende besetzt, als Rita und Günther Thomann-Studer aus Oensingen mit ihren Alphörnern und dem Stück «s’Guldental im Ring» von Hans-Jürg Sommer das Frühlingskonzert der Guldentaler Joder eröffneten. Nach der Begrüssung durch Präsident Hans Meister stellten die Guldentaler Jodler mit «Verlorni Heimat» von Paul Müller-Egger sowie weiteren Vorträgen unter der Leitung von Remo Stadelmann ihr Können unter Beweis.

In die Herzen des Publikums sang sich Jodlerquintett Härtzön, das sich vor rund drei Jahren aus dem Jodlerklub Alphüttli Rümligen gebildet hatte. Krista Trachsel, Nadine Spack, Peter Trachsel, Reto Wittwer und Hans Fankhauser gaben ihren Einstand mit dem Lied «i dänk chli na» von Ueli Moor. Es folgte ein Vortrag von Andi Ackermann, der mit der Unterstützung von Thomas Stich an der Handorgel den «Wildheuer-Jutz» von Jakob Ummel zum Besten gab.

Zu den Höhepunkten des Abends zählte der Vortrag «lueget, loset, gniesset» von Marie Theres von Gunten durch den gastgebenden Chor. Mit diesem Lied hatten die Guldentaler am nordwestschweizerischen Jodlerfest in Rothrist die maximal mögliche Punktzahl erreicht. Im zweiten Teil des Konzerts erfreuten weitere Formationen das Publikum mit bester Unterhaltung. Am Schluss hallte der «Bärgchilbi-Jutz» von Adolf Stähli durch die Kirche. Begleitet wurden die Jodler dabei von der Orgel. (mgt)