2127 Einwohner (Vorjahr: 2043) hatten per 31. Dezember 2014 ihren Wohnsitz im Chutzedorf (Wochenaufenthalter nicht eingerechnet). Das entspricht einer Zunahme von absolut 84 Personen oder relativ 4,11 Prozent (Vorjahr: 3,97 Prozent). Die seit Jahren anhaltend rege Bautätigkeit zeigte Auswirkungen, was sicher auch dem Steueraufkommen zugutekommen wird. Seit dem Jahre 2001 hat sich die Einwohnerzahl um 363 Personen vergrössert, was einem Zuwachs von mehr als
20 Prozent gleichkommt.

Die aktuell 2127 Einwohner teilen sich in 1634 (Vorjahr: 1587) Schweizer Bürger und 493 (456) Ausländer auf, was einen Anteil von 23,2 Prozent bedeutet. In der Gemeinde wohnen praktisch gleich viele Frauen (1054, davon 207 Ausländerinnen) wie Männer (1073, davon 286 Ausländer). Der Anteil Minderjähriger an der Dorfbevölkerung beträgt 401 (393) Personen, was 18,9 Prozent ausmacht. Von diesen unter 18-Jährigen besitzen wiederum 99 (91) Personen oder 24,7 Prozent ausländische Wurzeln.

Deutsche legen stark zu

Die multikulturelle Vielfalt nahm l leicht ab und verteilt sich per Stichtag noch auf 34 Nationen. Auf dem Spitzenplatz ist zum ersten Mal Deutschland. 84 Personen aus dem nördlichen Nachbarland kamen nach Oberbuchsiten, allein letztes Jahr sind 21 dazugekommen. Auf Platz zwei liegt der Kosovo mit 82 (64) Personen, gefolgt von Italien mit 59 (60) und der Türkei mit 53 (50) Personen. Ferner die Nationen Serbien mit 43 (47) Personen, Mazedonien und Portugal mit je 30, Eritrea mit 15 (11) sowie Bosnien-Herzegowina mit 12 (14) Personen. Alle übrigen Fremdstaaten sind mit weniger als 10 Personen in dieser Statistik vertreten. Von den total 493 Ausländern besitzen deren 381 (357) die Niederlassungsbewilligung C und 96 (87) die Aufenthaltsbewilligung B, den Kurzaufenthalterstatus L unverändert 10 Personen sowie 7 (2) Personen den Status F oder N.

Mehr Ledige als Verheiratete

In Oberbuchsiten sind 883 (853) Personen oder 41,5 Prozent verheiratet und 957 (910) sind ledig. 85 (89) Einwohnerinnen und Einwohner sind verwitwet und 170 (162) Personen geschieden. Gerichtlich oder freiwillig getrennt leben 31 (29) Personen. Erstmals in dieser Statistik ist auch der Zivilstand «in eingetragener Partnerschaft» einmal zu finden.

2014 wird wiederum als ein Jahr mit Geburtenüberschuss in die Geschichte eingehen. 13 Todesfällen stehen
16 neue Erdenbürger gegenüber. Von den jüngsten Einwohnern sind zwölf Mädchen und vier Knaben. Ferner weist ein Kleinkind eine ausländische Staatszugehörigkeit auf. Die Zahl der Haushaltungen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 45 Einheiten auf 940 erhöht, was wiederum einen Rekordwert darstellt. Der Bewohnerdurchschnitt pro Haushaltung bleibt auf dem seit Jahren stagnierenden Wert von 2,3 Personen.

Die Bürgerrechte der 1634 (1587) in Oberbuchsiten wohnhaften Schweizer teilen sich wie folgt auf: 312 (316) Personen, das heisst 19,1 Prozent, sind Gemeindebürger, 503 (475) Personen oder 30,8 Prozent sind Kantonsbürger und 819 (796) Personen oder 50,1 Prozent haben ihr Bürgerrecht in der übrigen Schweiz.

Mehr Konfessionslose

Die konfessionelle Aufgliederung der Oberbuchsiter Bevölkerung zeigte Ende 2014 folgendes Bild: 954 (943) Personen oder 44,9 (46,2) Prozent gehören dem römisch-katholischen Glauben an. Bereits seit 2009 liegt dieser Wert unter der 50-Prozent-Marke. 349 (321) Personen oder 16,4 Prozent sind evangelisch-reformiert. Zuwachs erfuhr auch der mohammedanische Glauben mit neu 219 (201) Personen, was einem Anteil von 10,3 Prozent entspricht. 71 (78) Personen gehören anderen Konfessionen an und 534 (500) Personen bezeichnen sich als konfessionslos.