Mümliswil

Jeder Schüler ab der dritten Klasse erhält ein iPad

Alle Schüler von der dritten Primarschulklasse bis Ende der Sekundarstufe I sollen mit einem eigenen mobilen Computer ausgerüstet sein. (Archiv)

Alle Schüler von der dritten Primarschulklasse bis Ende der Sekundarstufe I sollen mit einem eigenen mobilen Computer ausgerüstet sein. (Archiv)

Der Mümliswiler Gemeinderat setzt voll auf die digitale Schulwende. Und: Neu ist der Fussballklub für den Platzunterhalt zuständig.

Der Legislaturplan 2017-2021 des Regierungsrates enthält das Ziel «informatische Bildung ausbauen». Auf die Digitalisierung soll mit einer «digitalen Schulwende» geantwortet werden.

Das Ziel ist, dass «alle Schüler von der dritten Primarschulklasse bis Ende der Sekundarstufe I mit einem eigenen mobilen Computer nach den Vorgaben der Schulstufe ausgerüstet sind und dass sie diesen als persönliches Schulmaterial» nutzen. Die Schule Mümliswil-Ramiswil soll zur Profilschule (nicht zertifiziert) werden. Deshalb beantragt der Schulleiter Christian Kuhle dem Gemeinderat, auf das Schuljahr 2021/2022 an der Schule Mümliswil-Ramiswil das «1:1 Computing» einzuführen. Aktuell gilt das 1:4 Computing, also 1 Laptop auf 4 zu Unterrichtende. Neu soll dann jede Schülerin und jeder Schüler mit einem iPad ausgerüstet werden. Der Gemeinderat unterstützt den auf die Zukunft ausgerichteten Vorschlag einstimmig. Er geht sogar noch weiter und wünscht, dass keine gestaffelte Einführung umgesetzt wird, sondern dass ab 2021/2022 alle Kinder der 3. bis 6. Klasse davon profitieren können. Der Rat beauftragte den Schulleiter, diesbezüglich die notwendigen Abklärungen zu treffen.

Bruno Dobler folgt auf Remo Hunziker

Infolge Austritt des Leiters Werkhofes Remo Hunziker wurde die Stelle neu ausgeschrieben. Insgesamt haben sich zehn Personen beworben. Nach Führung von mehreren Vorstellungsgesprächen hat die Werk- und Umweltschutzkommission dem Gemeinderat einen Zweiervorschlag unterbreitet. Schlussendlich hat sich der Rat für den einheimischen Kandidaten Bruno Dobler-Iseli entschieden. Bruno Dobler (49) ist ausgebildeter Zimmermann (Vorarbeiter). Er wird die Stelle am 1. April 2020 antreten.

Im Auftrag des Amtes für Umwelt hat ein Fachbüro die Sagenweidquelle in Ramiswil genauer unter die Lupe genommen. Ursprünglich hatte die Umweltschutzkommission Balsthal ein Projekt hinsichtlich Energieproduktion angestossen. Zwischenzeitlich hat sich gezeigt, dass eine Nutzung für die Wasserversorgung durchaus auch regional interessant sein könnte. Deshalb ist in einer entsprechenden Projektgruppe auch die Infrastrukturkommission Balsthal vertreten. Der Bericht stellt fest, dass die Quelle – obwohl kaum gefasst – eine doch recht hohe Schüttung ausweist. Dazu kommt, dass die Qualität – trotz «oberflächlicher» Probeentnahmen – sehr gut ist. In der Phase I soll nun die Machbarkeit geklärt und demzufolge ein Bericht als Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen erstellt werden. Die Kosten für die Phase I trägt der Kanton. Der Gemeinderat hat den Bericht zur Kenntnis genommen und der Umsetzung von Phase I auf Antrag der Werk- und Umweltschutzkommission zugestimmt.

Der Unterhalt des Fussballplatzes Brühl soll neu geregelt werden. Dieser sieht so aus, als dass im Grundsatz vorgesehen ist, dass der FC ab 2020 für den Platzunterhalt verantwortlich ist. Der FC soll neu selber eine ausgewiesene Fachfirma bestimmen. Die Finanzierung erfolgt durch einen jährlichen Gemeindebeitrag, wie budgetiert, von 20000 Franken. Falls nicht der volle Betrag ausgeschöpft wird, muss die Differenz vom FC für allfällige grössere Unterhaltsarbeiten zurückgestellt werden. Der Gemeinderat stimmte in seiner Sitzung dem entsprechenden Antrag der Werk- und Umweltschutzkommission zu. Diese neue Regelung ersetzt den bisherigen Unterhaltsvertrag. (mgt/frb)

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