St. Peter at Sunset

James Morrisons Coiffeur-Besuch: Der Musiker unternahm im Gäu eine Spritztour

James Morrison war in Kestenholz locker drauf. (Archivfoto)

James Morrison war in Kestenholz locker drauf. (Archivfoto)

Um die Macken und Sonderwünsche der Stars ranken sich bekanntlich Legenden, davon können auch die Kestenholzer Organisatoren ein Lied singen. Markus Bürgi bearbeitet hinter der Sunset-Bühne die verschiedensten Anliegen der Künstler und weiss, dass längst nicht jede heiss gekochte Suppe auch so gegessen wird.

«Meistens sind die Manager schwieriger als die pflegeleichten Künstler.» Je näher der Auftritt komme, desto nervöser werde die Atmosphäre, was manchmal zu Missverständnissen führen könne. Keine Probleme gab es am Samstag mit James Morrison, der sich in blendender Laune präsentierte und mit dem «Festival-Ghüder-Quad» eine Spritztour unternahm.

Ausserdem liess sich der Brite in den Gäupark chauffieren, im Schlepptau zwei seiner Sängerinnen. Das Trio frönte ungezwungen dem Shoppingvergnügen, zudem nutzte Morrison die Zeit für einen Coiffeurbesuch. «Die Künstler», so Bürgi, «sind meist ganz gute Leute und ehrlich beeindruckt, wenn sie realisieren, dass bei uns alle freiwillig mitarbeiten.» Die Bands, die sonst oft in grossen Städten untergebracht sind, geniessen die Zeit auf dem Land, wie am Sonntag aus dem Foreigner-Umfeld zu vernehmen war: «Hier ist alles so wunderbar grün, und die Kühe sind glücklich.» 

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