Der Schuldirektor der Kreisschule Gäu und die Schulleiter der Primarschulen der Zweckverbandsgemeinden der Kreisschule Gäu wollen im Einklang mit der Gäuer Gemeindepräsidentenkonferenz die ambulante Schulsozialarbeit auf sämtlichen Schulstufen auf Beginn des Schuljahres 2015/16 einführen, wie Dominik Studer als Delegierter der Gemeinde Egerkingen dem Gemeinderat darlegte.

Studer betonte, dass die vorgesehene Einstellung eines zweiten Schulsozialarbeiters einem klaren Bedürfnis entspreche. Der Umgang mit Kindern und Jugendlichen sei so vielschichtig und anspruchsvoll geworden, dass die Lehrerschaft dieser Aufgabe nicht mehr gewachsen sei.

Auch Hanspeter Stöckli, Schulleiter der Primarschule Egerkingen, sprach sich für die Aufstockung der Stellenprozente bei der Schulsozialarbeit aus. Eltern, Schüler und Lehrer würden gleichermassen von einer solchen Anlaufstelle profitieren.

Welchen Einfluss hat Wolfwil?

Gemeindepräsidentin Johanna Bartholdi erkundige sich bei Dominik Studer, ob die Ablehnung des Projekts durch den Gemeinderat Wolfwil die geplante Stellenaufstockung gefährden könne. Das sei nicht zwingend der Fall, meinte Studer, weil die Delegierten des Zweckverbandes über das Projekt zu befinden hätten. Wenn eine Mehrheit dafür sei, werde das Projekt umgesetzt. Der Zweckverband ziehe es allerdings vor, die Entscheidungsträger in den Verbandsgemeinden von der Notwendigkeit dieser Stellenaufstockung im Schulsozialdienst zu überzeugen.

Fahrzeug in die Jahre gekommen

Das heutige Atemschutzfahrzeug der Marke Mercedes Benz Sprinter steht seit 1995 im Einsatz für die Feuerwehr Egerkingen, wie Kommandant Daniel Graf erörterte. Nun sei der Zeitpunkt gekommen, dieses in die Jahre gekommene Fahrzeug zu ersetzen.

Im Auftrag der Bevölkerungsschutzkommission hat der Feuerwehrstab in ein Anforderungsprofil für das neue Fahrzeug erstellt. So muss dieses nicht nur den Anforderungen des Atemschutzes gerecht werden, sondern auch als Mehrzweckfahrzeug eingesetzt werden können. Von den fünf zur Offerteingabe eingeladenen Anbietern sollen nun die Alfag Egerkingen AG für die Anschaffung des Fahrgestells sowie die Firma Feumotech für den Aufbau in Recherswil zum Zug kommen. Das neue Fahrzeug wird über eine Doppelkabine verfügen und kann sieben Feuerwehrleute aufnehmen. Im vorderen Drittel des Aufbaus wird das Atemschutzmaterial fest verbaut. Eine Hebebühne ermöglicht die Zuladung von weiterem Material, wodurch das Fahrzeug multifunktionell eingesetzt werden kann. Die Feuerwehr Egerkingen habe bereits drei Fahrzeuge von Feumotech und damit nur gute Erfahrungen gemacht, erklärte Kommandant Daniel Graf.

Der Rat stimmte dem Kauf des neuen Feuerwehrfahrzeuges mit Gesamtkosten von 224 110 Franken zuhanden der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember einstimmig zu. Von der Gebäudeversicherung sei mit einem Subventionsbeitrag von 30% beziehungsweise 67 233 Franken an die Beschaffungskosten zu rechnen. Ein Gesuch ist bereits eingereicht worden. (eva)