Laupersdorf
Innenrenovation der Pfarrkirche St. Martin kommt nun dieses Jahr

Mit der Innenrenovation der Pfarrkirche St. Martin in Laupersdorf soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Die Kirchgemeinde muss nur noch ihre Zustimmung zum Planungskredit geben.

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Pfarrkirche St.Martin in Laupersdorf (Archiv)

Pfarrkirche St.Martin in Laupersdorf (Archiv)

Alois Winiger

Eigentlich sollte die Innenrenovation der Pfarrkirche St. Martin Laupersdorf bereits im Gang sein. Die Wände sind stark verschmutzt, stellenweise beinahe schwarz, besonders im Bereich der Emporen. Ferner haben sich im Innern der Orgel Schmutzpartikel abgelagert.

Für die Untersuchungen und Planung der Renovation hatte die Versammlung der römisch-katholischen Kirchgemeinde im Januar 2013 einen Planungskredit von 45 000 Franken genehmigt. Ausstehend für die Renovation war noch die Zustimmung zu einem entsprechenden Kredit. Diese soll nun im April eingeholt werden, erklärt Kirchgemeindepräsident Rudolf Schnyder. Man werde dafür eine ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung einberufen.

Aufwendiger als angenommen

«Die Verschiebung kommt daher, dass die Projektierungsarbeiten und Abklärungen deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen haben, als angenommen», begründet Schnyder. Doch nun stehe das Projekt, sodass mit den Arbeiten dieses Jahr gestartet werden kann. «Vorausgesetzt natürlich, die Versammlung stimmt zu, wovon ich ausgehen darf», schiebt Schnyder nach. Gerechnet wird mit einer Renovationszeit von rund einem Jahr. Während dieser Zeit werden Gottesdienste entweder im Pfarreisaal im Gemeindezentrum Laupersdorf oder in der Kirche einer anderen Gemeinde des Pastoralraums Dünnerntal stattfinden, wie Schnyder ausführt.

Regierung spricht Beitrag

Vorgesehen ist unter anderem, den bestehenden Verputz bis auf das Mauerwerk zu entfernen und durch einen neuen Verputz auf Kalkbasis zu ersetzen. Nicht entfernt wird jedoch der Stationenzyklus, den der Tessiner Maler Ottorino Olgiati anno 1953 als Fresko direkt auf die Innenwände des Kirchenschiffes aufgemalt hat. Ferner sollen ein neues Heizungs- und Lüftungssystem eingebaut sowie die Beleuchtung erneuert werden.

Gerechnet wird mit Gesamtkosten von 2,454 Mio. Franken. Dafür hat der Regierungsrat des Kantons Solothurn jüngst einen Beitrag von maximal 113 428 Franken aus dem Lotteriefonds zugesprochen (RRB 2015/47). Die Regierung stützte sich dabei auf den Antrag der Denkmalpflege-Kommission sowie den Chef des Amtes für Denkmalpflege und Archäologie. Die 1860 erbaute Kirche steht unter kantonalem Denkmalschutz. (wak/rrb)

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