Kooperationsvertrag
In Oensingen wird jetzt ein Glasfasernetz gebaut

Die Fernsehgenossenschaft Oensingen, die ggsnet Schwängimatt Genossenschaft und AEK Energie AG haben einen Kooperationsvertrag zum Bau eines Glasfasernetzes unterschrieben. Voraussichtlich bis Ende 2016 werden die Arbeiten abgeschlossen sein.

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Wie hier in Zürich werden in Oensingen bald Glasfasern in den bestehenden Rohranlagen eingezogen. (Archiv)

Wie hier in Zürich werden in Oensingen bald Glasfasern in den bestehenden Rohranlagen eingezogen. (Archiv)

Keystone

Gleichzeitig plant AEK Energie AG (AEK) ihre Trafostationen mit Glasfasern auszurüsten.

Die drei Parteien wollen die Baukosten tief halten und Parallelnetze vermeiden: Deshalb ermöglicht AEK der FGO und ggsnet, die neuen Glasfaserkabel in ihre bestehenden Rohranlagen einzuziehen. Im Gegenzug werden der AEK einzelne Glasfasern zur Verfügung gestellt.

Die Anlagen der AEK haben den Vorteil, dass sie meist in Strassen verlegt sind und nicht in Privatgärten. Der Nutzen für AEK ist, dass sie zur Erschliessung ihrer Trafostationen mit Glasfasern kein eigenes zusätzliches Glasfasernetz erstellen muss.

Grosses Synergiepotenzial

Das Stromnetz wird intelligenter – mit dem Smart Grid werden Stromzähler, Netzleitstelle und Transformatorenstationen zunehmend mit Kommunikationseinrichtungen vernetzt. Gleichzeitig bauen die Kabelnetz- und Telekomunternehmen ihr Glasfasernetz aus – das Synergiepotenzial ist gross.

Deshalb hat AEK bereits vor mehreren Jahren die Mitbenutzung ihrer Rohranlagen durch Dritte neu geregelt. Das Angebot Rohrmitbenutzung ist auf der AEK Website aufgeschaltet. Bei speziellen Projekten wie in Aeschi im Jahr 2014 oder aktuell in Oensingen werden individuelle Verträge abgeschlossen. (mgt)

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