In Kestenholz hat sich bis Anmeldeschluss Arno Bürgi von der Freien Liste für das Gemeindepräsidium beworben. Die CVP, welche das Gemeindepräsidium in Kestenholz seit 101 Jahren besetzt (wir berichteten), schaffte es nicht mehr, einen Kandidaten für die Nachfolge von Roger Wyss als Gemeindepräsident zu finden.

In Egerkingen sind dies als Gemeindepräsidentin Johanna Bartholdi von der FDP (bisher) sowie Stephan von Arx von der CVP (neu) als Gemeindevizepräsident. Er soll den langjährigen Statthalter Dominik Studer ablösen.

In Härkingen ist eine gewisse Erleichterung spürbar, wurde doch im Dorf das Gerücht herumgeboten, dass der neu gewählte SVP-Kandidat Philipp Niklaus für das Gemeindepräsidium kandidieren werde. Niklaus liess auf Anfrage verlauten, dass er einen solchen Schritt nicht in Erwägung ziehe. Für ihn stehe zuerst einmal die Arbeit als Gemeinderat im Vordergrund. Antreten wird in Härkingen das bewährte Duo mit Daniel Nützi von der CVP (bisher), der erneut als Gemeindepräsident antreten wird, sowie André Grolimund von der Freien Liste (bisher) als Gemeindevizepräsident.

In Niederbuchsiten tritt das bisherige Gespann mit Markus Zeltner von der CVP als Gemeindepräsident und Beat Kamber von der FDP als Gemeindevizepräsident erneut zur Wahl an.

In Oberbuchsiten stehen die Zeichen trotz Einzug der Freien Liste mit zwei Sitzen im Gemeinderat auf Kontinuität. Die FDP setzt ein weiteres Mal auf Daniel Lederer als Gemeindepräsident, die CVP auf Jonas Motschi als Gemeindevizepräsident.

CVP kuscht in Wolfwil

In Wolfwil hat die CVP davon Abstand genommen, Karin Kissling als Kandidatin für das Gemeindevizepräsidium aufzustellen. Dies auf Druck der FDP, welche sich im Vorfeld gegen eine solche Kandidatur ausgesprochen hatte, weil die FDP das Gemeindepräsidium und den Vize seit nunmehr 100 Jahren stelle. Damit würde das politische Gleichgewicht im Dorf auf Spiel gesetzt, argumentierte Parteipräsident Ruedi Nützi (wir berichteten). Für die Nachfolge von Gemeindepräsident Christian Kühni, welcher nach drei Amtsperioden nicht mehr antritt, schickt die FDP Georg Lindemann ins Rennen, für das Gemeindevizepräsidium Sabin Ackermann, die Renato Kissling ersetzen soll.

Alles andere als stille Wahlen stehen in Balsthal bevor. Vier wollen Gemeindepräsident werden: Enzo Cessotto (FDP), Pierino Menna (CVP), Fabian Müller (SP) und Roland Stampfli (unabhängig). Um das Vizepräsidium bewirbt sich mittlerweile nicht nur Philippe Ebener (CVP), sondern auch noch René Zihler von der SVP.

In stiller Wahl bestätigt sind in Gänsbrunnen Rosmarie Heiniger als Gemeindepräsidentin, Kurt Schneeberger als Vizepräsident sowie Christian Nydegger als Gemeindeschreiber. Gleiches trifft in Herbetswil zu, wo sich die bisherigen Gemeinderäte wieder zur Verfügung stellen: Martin Iseli, Urs Lisser und Stefan Müller (CVP), André Fluri und Heinz Gautschi (FDP) sowie Johann Allemann (SVP). Ferner sind Stefan Müller als Gemeindepräsident und Gabriela Huber-Brunner als Gemeindeschreiberin bestätigt.

Gewählt für eine weitere Amtsperiode sind in Holderbank Gemeindepräsident Urs Hubler (FDP) und sein Stellvertreter Stefan Marty (Freie Wähler). Kein neuer Kandidat ist in Laupersdorf hinzugekommen, folglich gilt Edgar Kupper (CVP) als gewählt. Dessen Stellvertreter wird der Gemeinderat wählen.

In Matzendorf niemanden gefunden

Angespannte Stimmung herrscht in Matzendorf. Denn es hat sich niemand für das Gemeindepräsidium zur Verfügung gestellt. Es folge eine Neuausschreibung, sagt Gemeindeschreiber Armin Kamenzin. «Die Gemeinde ist ja nicht führungslos, der Gemeinderat ist bestellt.»

Klar sind hingegen die Verhältnisse in Mümliswil-Ramiswil: Kurt Bloch (CVP) bleibt Gemeindepräsident und Rita Füeg (FDP) dessen Stellvertreterin. In Welschenrohr steht vorerst nur fest, dass sich die bisherigen Gemeinderäte wieder zur Wahl stellen: Beat Allemann und Stefan Allemann (CVP), René Christ, Beat Donauer, Thomas Mägli, Andreas Rotschi und Stefan Schneider (FDP) sowie Anna Béguelin (SVP). Mit eigener Liste «Freie Wähler Welschenrohr» tritt René Enz an. (eva, wak)