Nationalrat Stefan Müller-Altermatt war der erste Leiter des Naturparks Thal. Er sieht den Naturpark als gut verortet in der Schweizer Pärkelandschaft an. «Dass das Thal eine Pionierrolle hatte, ist in Bern nach wie vor bekannt», sagt Müller-Altermatt. Auch wenn die anderen Pärke sicher aufgeholt hätten in ihrer Arbeit. Von den aktuellen Projekten habe insbesondere der Holzweg Ausstrahlung über das Thal hinaus.

Auch für die Zukunft ist der Politiker vom Projekt überzeugt. «Das Thal hat aufgrund seiner geografischen, kulturellen und historischen Einheit noch immer beste Voraussetzung zur Realisierung schlagkräftiger Parkprojekte.» Dass man nun - nach mehreren personellen Wechseln - vor der Herausforderung stehe, eine neue Charta schreiben zu müssen, könne als Chance gesehen werden, diese Voraussetzungen zu nutzen.

Bedingung sei, dass zur Definition dieser Projekte die Bevölkerung abgeholt und begeistert werden könne – was schon passiere, jedoch eher in Einzelfällen als flächig. Die neue Umstrukturierung, also alles unter einen Hut zu bringen, mache durchaus Sinn. «Aktuell braucht es einen Steuermann, welcher die Bedürfnisse der Region aufnehmen und organisieren kann und einen cleveren Naturpark-Administrator, welcher die Interessen der Region in die neue Charta giesst.»

Als Präsident des Netzwerks Schweizer Pärke schiele er auch heute noch aufs Thal und nehme den Naturpark als Massstab für gewisse Entscheidungen, welche alle Pärke in der Schweiz betreffen. (phf)