Obschon die Klassenzahlen zunehmen – 2016 müssen wieder zwei Klassenzüge mehr geführt werden –, liegt der Bruttoaufwand im neuen Budget mit rund 8,6 Mio. Franken nur etwa 100 000 Franken über dem Voranschlag des laufenden Jahres, konstatierte Zweckverbandspräsident Beat Nützi vor den Delegierten.

Keine Kostenübernahme

Zuvor verwarfen die Delegierten auf Empfehlung des Kreisschulvorstandes einen Antrag des Neuendörfer Gemeinderates für die Kostenübernahme von Busabonnements für P-Schüler/-innen, die nach der achten Klassen an die Kantonsschule Olten wechseln.

Ausser der Neuendörfer Abordnung folgten alle Delegierten dem Zweckverbandsvorstand, der darauf hinwies, dass Schüler/-innen, die an die Kantonsschule wechselten, nicht mehr in den Zuständigkeitsbereich der Sek-I-Kreisschule Gäu gehörten. Denn sie wechselten in die Mittelschule, die zur Sekundarstufe II gehöre und einem anderen Amt angegliedert sei.

Verbandspräsident Beat Nützi und Schuldirektor Christoph Kohler orientierten die Delegierten über laufende Projekte. Gespannt warte man das nächste Jahr ab, weil in diesem die Würfel hinsichtlich der definitiven P-Standorte fielen.

Danach wolle man sich unverzüglich an den Ausbau der Infrastruktur machen, weil auf mittlere Frist zusätzlicher Schulraum zu schaffen sei. Denn alleine aus heutiger Sicht stiegen die Schülerzahlen von 433 im Schuljahr 2016/17 auf über 470 im Schuljahr 2021/22. Und mit dem Bauboom im Gäu müsse mit einer weiteren Zunahme gerechnet werden.

Zukunftsgerichtete Top-Schule

Im Weiteren bereite sich die Kreisschule auf die Einführung des Lehrplans 21 und auf die nächste Fremdevaluation vor. Unter der Leitung des neuen Schuldirektors laufe unter Beizug eines externen Schulexperten ein Schulentwicklungsprozess, mit dem die Kreisschule Gäu für die Zukunft fit gehalten werden soll.

Denn die Eltern und Schüler/-innen im Gäu sollen auch in Zukunft Gewissheit haben, auf eine zukunftsorientierte Top-Schule zählen zu können. Deshalb dürfe man nie ruhen, unterstrich Beat Nützi. Zusammen mit Christoph Kohler gab er sich überzeugt, dass der P-Standort im Gäu bestehen bleibe, auch in Anerkennung der gebotenen Qualität. (ksg)