Balsthal
Holzfluh-Vereinspräsident Rütti: «Haben bei Balsthalern Stein im Brett»

Mit vielen Gästen feierten die Mitglieder des Holzfluh-Vereins Balsthal das 75-Jahr-Jubiläum. Der langjährige Präsident des Vereins, Max Rütti, hob in seiner Jubiläumsansprache symbolisch ein Brett mit einem darin eingelassenen Stein in die Höhe

Peter Wetzel
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Der Bau des 1.-August-Feuers in luftiger Höhe, einer der jährlichen Höhepunkte des Holzfluh-Vereins.

Der Bau des 1.-August-Feuers in luftiger Höhe, einer der jährlichen Höhepunkte des Holzfluh-Vereins.

Peter Wetzel

Zusammen mit einer grossen Gästeschar feierten die Mitglieder des Holzfluh-Vereins Balsthal das 75-Jahr-Jubiläum. Der langjährige und initiative Präsident des Vereins, Max Rütti, hob in seiner Jubiläumsansprache symbolisch ein Brett mit einem darin eingelassenen Stein in die Höhe. Er drückte damit aus, dass man bei den Balsthalern einen Stein im Brett habe. Die Leistungen des Holzfluh-Vereins werden von der Bevölkerung sehr geschätzt und anerkannt. Diese Tatsache schlägt sich erfreulicherweise auch immer wieder in den Spenden und Sponsorenbeiträgen nieder, wie der Kassier Stephan Müller in der vorausgegangenen Jahresversammlung zu berichten wusste.

All die zahlreichen Arbeiten des gemeinnützigen Vereins wie zum Beispiel Unterhaltsarbeiten auf dem Balsthaler Hausberg, Arbeiten rund um die Schlösser, die Durchführung des 1.-August-Feuers, das Aufstellen der Christbäume, Instandstellung der Schlossbeleuchtungen, der Ruhebänke und der Wanderwege usw. aufzulisten, hiesse gleich viel wie «Steine auf die Holzfluh tragen».

Der Verein setzt sich zwar aus zahlreichen älteren Mitgliedern zusammen, leidet aber nicht an tatenfreudigem Nachwuchs. Was motiviert die jüngeren Mitglieder, sich in der Freizeit für das Dorf einzusetzen? Die meisten sind durch verwandtschaftliche oder freundschaftliche Beziehungen zum Verein geraten. Thomas Grolimund zum Beispiel meint: «Ich hänge sehr an meinem Dorf und seiner Umgebung. Es ist gut, wenn jemand dazu schaut und Sorge dazu trägt.»

Ivan Baumann findet ebenfalls, es sei sehr wichtig, zu den Balsthaler Kulturobjekten und der Natur zu schauen. Zudem sei das Arbeiten in diesem Verein eine willkommene Abwechslung zum Bürojob. Das Arbeiten in einem gut organisierten Team für eine gute Sache, zusammen mit verschiedensten Leuten, erachtet Stefan Hofmeier als wertvolle Freizeitbeschäftigung. Auch Gregor Bussmann schätzt den unkomplizierten Betrieb sowie die gute Kameradschaft.

Aktivmitglied Heinz Bader richtete einige besinnliche Worte an die Teilnehmer der Jubiläumsversammlung. Gemeindepräsident Willy Hafner lobte die Verdienste des jubilierenden Vereins für die Gemeinde Balsthal und ihre Umgebung. Nino Joller von der Stiftung «Schloss Neu-Falkenstein» und Jörg Müller von der SAC-Ortsgruppe Balsthal überbrachten kleine Geburtstagsgeschenke in Anerkennung der gegenseitigen Zusammenarbeit.

Gratulationen gab es auch von dem befreundeten Verein der «Harder Freunde» aus Interlaken, vertreten durch Hansruedi Geissbühler und Hans Bieri. Josef Bussmann zeigte mit Lichtbildern einen unterhaltsamen Ausschnitt aus der Vereinsgeschichte. Zum Schluss würdigte er die Arbeit des Präsidenten Max Rütti, welcher zusammen mit seiner Firma für die Gemeinde Überdurchschnittliches leiste. Unterstrichen wurde die Wertschätzung des Vereins durch die Gemeinde schon früher durch die Verleihungen des Kulturpreises von Balsthal und des Anerkennungspreises der Hermann-Gehrig-Zahnd-Stiftung. Eine enge Zusammenarbeit besteht auch mit dem Verkehrs- und Verschönerungsverein.