Laupersdorf
Hoher Steuerertrag bringt Plus in der Rechnung – Verschuldung bleibt hoch

Die Rechnung 2016 der Einwohnergemeinde Laupersdorf, die einen Ertragsüberschuss von 262 192 Franken ausweist, wurde von der Gemeindeversammlung verabschiedet. Genehmigt wurde auch der Ausbau der Stichstrasse Brühlmatte.

Rudolf Schnyder
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Dank erhöhtem Steuerbetrag kann sich Laupersdorf über ein Plus von 262 192 Franken in der Rechnung 2016 freuen (im Bild: der Dorfkern der Thaler Gemeinde).

Dank erhöhtem Steuerbetrag kann sich Laupersdorf über ein Plus von 262 192 Franken in der Rechnung 2016 freuen (im Bild: der Dorfkern der Thaler Gemeinde).

Bruno Kissling

Gemeindeverwalter Stefan Schaad präsentierte an der von 13 Stimmberechtigten besuchten Gemeindeversammlung die Gemeinderechnung 2016, die bei einem Aufwand von 7,726 Mio. Franken mit einem Ertragsüberschuss von 262 192 Franken abschliesst. Der Voranschlag 2016 sah einen Ertragsüberschuss von nur 18 388 Franken vor. Die positive Abweichung zum Voranschlag beträgt somit 243 804 Franken. «Der Ertragsüberschuss ist grösstenteils auf den erhöhten Steuerertrag zurückzuführen, wie Stefan Schaad ausführte.

Die Investitionsrechnung 2016 weist bei Ausgaben von 658 329 Franken und Einnahmen von 99 084 Franken eine Netto-Investitionssumme von 559 242 Franken auf. Insgesamt genehmigte die Gemeindeversammlung sechs Nachtragskredite im Gesamtbetrag von 208 311 Franken. Der Ertragsüberschuss wird als Einlage ins Eigenkapital verwendet. Damit kann der durch die Neubewertung des Finanzvermögens resultierende Bilanzfehlbetrag vollständig abgebaut und neues Eigenkapital gebildet werden. Das Eigenkapital beträgt per 31. Dezember 2016 144 657 Franken. Die langfristigen Schulden betragen 6,995 Mio. Franken.

Die Spezialfinanzierung Abwasserbeseitigung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 56 684 Franken ab, Spezialfinanzierung Abwasserbeseitigung mit einem solchen von 56 684 Franken, die Spezialfinanzierung Abfallbeseitigung mit einem Plus von 2816 Franken.

Ausbau Untere Brühlmatte

Bewilligt wurde auch der Kredit von 38 000 Franken für den Ausbau der Stichstrasse Untere Brühlmatte. Diese Strasse im Industriegebiet wird um rund 30 Meter verlängert und auf eine Breite von 5 Metern ausgebaut. Für den Strassenbau ist mit Kosten von rund 30 000 Franken zu rechnen. Auf eine Strassenbeleuchtung wird verzichtet, was Kosteneinsparungen von rund 4000 Franken zur Folge haben wird, wie Werkkommissionspräsident Adrian Schaad erwähnte. Auch auf einen Wendeplatz am Ende der Strasse wird verzichtet, da auf dem Gelände genügend Platz zum Wenden der Fahrzeuge vorhanden ist.

Der Ausbau der Wasserversorgung kostet gemäss provisorischem Voranschlag rund 8000 Franken. Die Erschliessungsbeiträge der Grundeigentümer betragen 80 Prozent für die Strasse und 70 Prozent für die Wasserleitung, insgesamt 29 600 Franken. Somit würden für die Einwohnergemeinde Nettokosten von rund 8400 Franken verbleiben.

Die Gemeindeversammlung bewilligte den Kredit von 38 000 Franken einstimmig. Die Strassenbau-Arbeiten werden voraussichtlich im Monat August 2017 ausgeführt.