Herbstzeit
Halbzeit bei den Herbstferien – wie läuft der Tourismus im Thal im Moment so?

Herbstzeit ist Ferienzeit und die farbigen Blätter locken in den Wald. Wie viele Besucher bis anhin den Weg in den Naturpark Thal gefunden haben, weiss Tourismusleiter Stephan Braun.

Rahel Bühler
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Herbstbild von der Pfarrkirche in Matzendorf.

Herbstbild von der Pfarrkirche in Matzendorf.

Patrick Lüthy

Wenn das Thermometer am Morgen um 6.30 Uhr ein Grad Celsius anzeigt, am Nachmittag aber auf 15 Grad klettert und die Sonne scheint, dann ist er definitiv angekommen, der Herbst. Herbstzeit ist auch Ferienzeit. Zumindest Schulferienzeit im Kanton Solothurn.

Am 4. Oktober haben sie begonnen, am 24. desselben Monats werden sie vorbei sein – macht jetzt ungefähr Halbzeit. Wie liefen denn die Herbstferien bisher, touristisch gesehen, im Thal? Kann die Region nach dem verregneten Sommer zumindest etwas vom (bisher) goldenen Herbst profitieren? Stephan Braun, Tourismusleiter vom Naturpark, kennt die Antworten.

Noch sei es schwierig, eine Bilanz zu ziehen, sagt er. Eine Aussage über die Anzahl Besucher im Park zu machen, sei fast nicht möglich. Einer der Indikatoren sei die Website. Also, wie oft sie angeklickt wurde. «Wir verzeichnen nicht sehr viel mehr Klicks als vor den Ferien», sagt Braun. Auch seien bisher, wie auch schon vorgekommen, keine Reklamationen bei ihm eingetroffen, dass es an bestimmten Tagen keine Parkplätze mehr gab. Das sei sonst immer der Fall. Unter anderen führen diese beiden Fakten Braun zur Annahme, dass der Tourismus-Strom im Naturpark konstant geblieben ist.

Naturpark ruft zur Benutzung des öffentlichen Verkehrs auf

Es gibt aber eine Aktion, die der Naturpark erneut für die Ferien gepusht hat: «Wir haben die Gasthöfe, die bei ‹Übernachten wie im Bilderbuch› mitmachen, auf unserer Website wieder ins Zentrum gestellt. Wie übrigens vor den Sommerferien ja auch schon.» Damit wolle man das Thal auch als Ausflugsziel zum Übernachten bekannter machen.

Zudem ruft der Naturpark in den sozialen Medien dazu auf, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen. «Zum einen, um die kritische Situation mit den Parkplätzen Abhilfe zu schaffen», wie Braun erklärt. Zum anderen auch, damit der Naturparkbus auch wirklich genutzt wird.

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