Balsthal
Hallenbad und Schulhaus werden auf Fernwärme umgerüstet

Der Balsthaler Gemeinderat stimmt dem Wärmelieferungsvertrag mit AEK Energie AG zu. Das bedeutet, dass das Hallenbad und das Schulhaus Falkenstein schon bald Wärme von der Heizzentrale Hunzikerhof beziehen werden.

Peter Wetzel
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Bruno Kissling

Die AEK Energie AG (Solothurn) versorgt in Balsthal einen grossen Teil der Schulhäuser, das Alters- und Pflegeheim Inseli, die Liegenschaften Kreuz, Rössli, Kornhaus sowie weitere Gebäulichkeiten mit Heizwärme. Erzeugt wird diese Wärme in der Heizzentrale Hunzikerhof auf der Basis von Holzschnitzeln.

Die AEK plant im Verlauf dieses Sommers die Auslösung der dritten Etappe des Fernwärmenetzes. Geplant ist die Erschliessung von der Zuleitung des Fernwärmenetzes Rainfeldschulhaus via Hölzlistrasse und Winkelackerweg in die Heizzentrale des Hallenbades.

Auch das Schulhaus Falkenstein wird in Zukunft mit Fernwärme bedient. Damit das Vorhaben realisiert werden kann, ist ein Wärmelieferungsvertrag zwischen der Einwohnergemeinde Balsthal und der AEK notwendig. Diesem und den technischen Anschlussbedingungen stimmte der Gemeinderat zu.

 Die Heizzentrale Hunzikerhof in Balsthal.

Die Heizzentrale Hunzikerhof in Balsthal.

Bruno Kissling

Die Leistung der neuen Heizung ist auf ein mehrtägiges Hochfahren der Wassertemperatur im Hallenbad vor Saisonbeginn und mit anschliessendem Halten der Temperatur ausgelegt. Die Gasheizung sowie die bestehende Ölheizung inklusive Öltankanlage und deren Komponenten werden auf Kosten der Gemeinde stillgelegt und rückgebaut.

Dazu und für die Anschlussgebühr gab der Rat den Investitionskredit von 165'000 Franken frei. Die Planung und die Bauleitung für die Stilllegung und den Rückbau wird das Ingenieurbüro Kaufmann (Oensingen) für 8000 Franken übernehmen.

Neu kombinierte Abonnements

An der letzten Gemeinderatssitzung stellte die FDP-Fraktion den Antrag, dass die Eintrittspreise des Frei- und Hallenbades Balsthal aufgrund des modernen Angebots sowie der neuen Infrastruktur einer Überprüfung und Anpassung unterzogen werden sollen. Eine kleine Arbeitsgruppe wurde mit dieser Aufgabe betraut und das Resultat dieser Arbeit wurde dem Gemeinderat vorgestellt.

Neben diversen Preisanpassungen einigte sich der Ausschuss für die Einführung eines kombinierten Abonnements für das Hallen- und Freibad. Beispiele für das Hallenbad: Einzeleintritt Erwachsene 6 Franken (bisher 5 Franken), Abo für einheimische Erwachsene 90 Franken (65 Franken). Hier einige Beispiele für das Freibad: Einzeleintritte Erwachsene 8 Franken (8 Franken), Kinder 5 Franken (5 Franken), Abo für einheimische Erwachsene 100 Franken (90 Franken).

Ein kombiniertes Abo für einheimische Erwachsene kostet 170 Franken, für einheimische Kinder 85 Franken. Auf ein spezielles Angebot für Lehrlinge und Studenten soll verzichtet werden. Kinder bis 5 Jahre bezahlen keinen Eintritt. Der Gemeinderat folgte allen Anträgen des Ausschusses.

Gemeinderat spricht Nachtragskredit

In der Dusche des Freibades Moos gab es Wasserschäden infolge einer fehlerhaften baulichen Konstruktion. Das Architekturbüro Enzo Cessotto wurde mit der Planung und Bauleitung für die Behebung dieses Schadens beauftragt. Der Kostenvorschlag beträgt 52'500 Franken.

Davon übernimmt die Schweizerische Mobiliarversicherung 30'000 Franken. Diese Entschädigung der Versicherung erfolgt unter Offenlassen einer Ersatzpflicht (Kulanz). Somit musste der Gemeinderat einen Nachtragskredit von 22'500 Franken sprechen.

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