Egerkingen
Geretteter Rentner: «Wollte wissen, wie weit ich komme»

Der 87-Jährige, der am Montag von der Rega aus einem Waldstück bei Egerkingen geborgen wurde, war mit seinem Elektromobil auf Erkundungstour gewesen. Am Berg machte jedoch der Akku schlapp und der Rentner musste eine Nacht im kalten Wald verbringen.

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Seine Spritztour führte den Rentner Hans Bohni am vergangenen Sonntag von Neuendorf bis in den Wald oberhalb von Egerkingen. «Ich wollte wissen, wie weit hoch ich komme», sagte er gegenüber Tele M1.

Als sein Elektromobil stehen blieb, machte er sich in der Dunkelheit zu Fuss auf den Weg, verlor dabei allerdings die Orientierung. Daraufhin suchte er Unterschlupf und entschied sich, im Wald zu übernachten. «In der Nacht dachte ich: Jetzt ist Feierabend!», gesteht er unternehmungslustige Rentner im Interview mit dem Sender.

Seine Angehörigen meldeten den Mann noch am selben Abend bei der Polizei als vermisst. Es dauerte aber bis am Montagvormittag, bis Anwohner ihn in steilem Gelände beim Egerkinger «Flüehloch» entdeckten.

Schliesslich holte die Rega den unterkühlten - ansonsten aber unverletzten - Mann aus dem Gebiet und brachte ihn ins Spital. Das Waldgebiet will Bohni in Zukunft meiden, auf seine Spritztouren will er aber nicht verzichten.