Mümliswil-Ramiswil

Gemeinderat steht hinter dem Naturpark Thal

Blick vom Scheltenpass in Richtung Guldenthal und Brunersberg (rechts oben).

Der Gemeinderat Mümliswil-Ramiswil liess sich über die neue Charta sowie die umfangreichen Massnahmen im Naturpark Thal informieren.

2010 erhielt das Thal als erste Region in der Schweiz das Naturpark Label. Bereits befindet man sich in der 3. Programmphase, aber auch in den Vorbereitungen, um 2020 erneut das begehrte Park-Label zu erhalten. Der Gemeinderat Mümliswil-Ramiswil konnte sich als Erster über die neue Charta sowie die umfangreichen Massnahmen informieren.

Zuerst ging Geschäftsführerin Ines Kreinacke auf die Ziele der Charta 2010 ein und erklärte, welche gut oder weniger gut erreicht wurden. Tief verankert im Naturpark seien beispielsweise der Naturpark-Märet, die Genusswanderungen oder der Naturpark Bus. Viele der Angebote würden von Touristen genutzt.

«Mit der neuen Charta und dem Parkvertrag muss der Naturpark wieder richtig Schwung erhalten», gab sich Kreinacke optimistisch. Gemeindepräsident Kurt Bloch fügte an: «Der Schwung ist bereits da, denn ein sehr gutes und motiviertes Team sei in der «Thalstation» unterwegs. Der Verein sowie der Naturpark Region Thal bearbeite viele fachspezifische Themen, für die Spezialisten gefragt sind. Der Gemeinderat steht geschlossen hinter dem Naturpark.

Die Turnhalle Brühl erfuhr seit Eröffnung im Jahr 1977 keine grossen Veränderungen. Vor allem der Sportboden wies Verschleissspuren und Schäden auf. Im Juni 2017 sprach die Gemeindeversammlung einen Sanierungskredit von 190'000 Franken.

Zusammen mit den Sportvereinen einigte man sich auf einen bewährten Verbundwerkstoffboden aus Polyurethan, der schon hundertfach in Sportstätten Anwendung findet. Ebenfalls wurde die Deckenbeleuchtung mit modernen LED-Lampen umgerüstet und die Audioanlage ersetzt. Markant teurer wurde die Sanierung der Turngeräte, denn diese mussten den neusten Vorschriften der SUVA angepasst werden.

Schliesslich wurden auch die Eingangstüre und das Tor zum Materialraum ersetzt sowie die gesamte Halle neu gestrichen. Der Gemeindepräsident konnte an der letzten Ratssitzung die Schlussabrechnung präsentieren, die mit einer Kreditunterschreitung von 6135 Franken sehr erfreulich abschloss. (JTM)

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