Gemeinderat kestenholz
Benedikt von Däniken ist neuer Gemeindevizepräsident – gute Chancen für eine Schulweg-Lösung bei der Kreisschule

Nach der Demission von Anita Kaufmann wählte der Kestenholzer Gemeinderat einen Gemeindevizepräsidenten für den Rest der Legislatur und ging auf den Sechs-Spurausbau der A1 ein.

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Gemeinderat Benedikt von Däniken ist der neue Gemeindevizepräsident von Kestenholz. Wie die Gemeinde mitteilt, wählte ihn der Gemeinderat an seiner ersten Sitzung im Jahr ins neue Amt. Von Däniken habe nach dem Rücktritt der Gemeinderätin Anita Kaufmann seine Kandidatur für das Amt eingereicht und ist nun für den Rest der Legislaturperiode 2017-2021 gewählt. Wie die Gemeinde weiter informiert, hat der neue Gemeinderat Jan Räber das frei gewordene Ressort Bildung und Kultur übernommen. Er wurde auch als Delegierter der Kreisschule Bechburg Oensingen-Kestenholz bestätigt.

Einsprachen für besseren Lärmschutz abgewiesen

Auch der Sechs-Spurausbau der A1 zwischen Härkingen und Luterbach war Thema an der vergangenen Sitzung. Der Gemeinderat hat die Plangenehmigung für das Projekt zur Kenntnis genommen. Darin seien die Einsprachen der Gemeinde Kestenholz weitgehend abgewiesen worden, darunter auch eine, in welcher die Gemeinde besseren Lärmschutz gefordert hatte. «In der Einspracheantwort wird festgehalten, dass im vorliegenden Projekt bereits alle möglichen und verhältnismässigen Lärmschutzmassnahmen umgesetzt werden», schreibt die Gemeinde. Damit würden die Immissionsgrenzwerte in Kestenholz bei allen Liegenschaften eingehalten.

Der Gemeinderat aber werde sich weiterhin für besseren Lärm-, Tier- und Landschaftsschutz einsetzen, heisst es weiter. Er unterstütze daher die Anliegen, welche die Gemeindepräsidentenkonferenz als offenen Brief an den Bundes- und Regierungsrat formuliert hat.

Bund kommt beim Schulweg entgegen

Lediglich eine Einsprache sei gutgeheissen worden. Sie betrifft den Schulweg zur Kreisschule in Oensingen, die durch die Ausbaupläne erschwert wird. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) habe sich bereit erklärt, im Rahmen der geplanten Langsamverkehrsrouten in diesem Gebiet gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden eine Lösung für den Schulweg zu finden.

Neuer Internetauftritt im Sommer geplant

Des Weiteren stand der neue Internetauftritt der Gemeinde auf der Traktandenliste der Gemeinderatssitzung. Der Gemeinderat hat den Auftrag an die Firma backlash AG in Frauenfeld vergeben. Diese werde die neue Website für die Gemeinde und die Schule gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe entwerfen. Der neue Internetauftritt werde voraussichtlich im Sommer 2021 aufgeschaltet.

(mgt/gue)