Laupersdorf

Gemeinderat findet neue Unternehmer für die Schneeräumung

Der Gemeinderat von Laupersdorf hat den Winterdienst neu vergeben.

Der Gemeinderat von Laupersdorf hat den Winterdienst neu vergeben.

Der Gemeinderat Laupersdorf beschloss die Vergabe an zwei neue Landwirte. Auch die Entschädigung wurde neu geregelt.

Die bisherigen Unternehmer der Schneeräumung im Dorfgebiet von Laupersdorf, Roger und Raphael Probst, haben ihren Vertrag per 30. September 2020 gekündigt. Die Schneeräumung wurde daraufhin öffentlich ausgeschrieben. Bei der Werkkommission haben sich zwei Landwirte gemeldet. Einer verzichtete jedoch am 1. April 2020 auf die Bewerbung, weil für ihn die Kosten der Anschaffungen für den Winterdienst zu hoch sind. In Laupersdorf stellt nicht die Gemeinde den Schneepflug und die Ausrüstung bereit, sondern dies ist Sache der Unternehmer. Die Anschaffungskosten für die Schneeräumung belaufen sich auf rund 20'000 Franken. Weil mindestens zwei Unternehmer für die Schneeräumung nötig sind, hat die Werkkommission verschiedene mögliche Anwärter telefonisch angefragt und in der Folge hat ein weiterer Landwirt sein Interesse bekundet.

Der Verwaltungsangestellte Gerhard Ackermann hat eine Aufstellung über die Aufwendungen der Kosten ohne Pauschale der Schneeräumung im Dorfgebiet und Brunnersberg der letzten zehn Jahre erstellt. So betrugen die Kosten für das Dorfgebiet Nord 35'190 Franken, für das Dorfgebiet Süd 34'431 Franken und für den Brunnersberg 100'809 Franken. Auf Antrag der Werkkommission vergab der Gemeinderat Laupersdorf die Schneeräumungsarbeiten im Dorfgebiet an die Landwirte Thomas Gasser und Christian Stark. Pro Stunde werden für Lohn, Traktor, Pflug inklusive Messer und Schneeketten 145 Franken vergütet. Als Pauschale für den Bereitschaftsdienst und die Installation werden pro Jahr 2500 Franken ausbezahlt. Bisher vergütete die Gemeinde hierfür nur 1500 Franken, doch für diesen Betrag erklärte sich kein Unternehmer bereit, die Arbeiten zu übernehmen.

Schachtdeckel im Landwirtschaftsgebiet sind defekt

Zwei Landwirte haben die Werkkommission darauf aufmerksam gemacht, dass auf dem Gemeindegebiet ausserhalb der Bauzone auf Bewirtschaftungsflächen einige Kontrollschachtdeckel defekt sind. Es sind dies hauptsächlich Deckel von Sicker- und teilweise von Schmutzwasserleitungen. Adrian Schaad, Präsident der Werkkommission nahm zusammen mit einem Baumeister eine Besichtigung vor. Diese ergab, dass zehn Deckel respektive Betonrahmen in einem sehr schlechten Zustand sind. Die Deckel verschliessen den Kontrollschacht nicht mehr und es besteht Einsturzgefahr für Personen und Fahrzeuge. Somit müssen diese Deckel zwingend ersetzt oder saniert werden. Der Gemeinderat beschloss nun für den Ersatz dieser Schachtdeckel einen Kredit von 10'000 Franken.

Mit dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) wurde vom Gemeinderat die Vereinbarung betreffend Hilfeleistung bei Brand-, Elementar- und anderen Ereignissen für die militärischen Objekte Aussenstelle Laupersdorf Hellchöpfli im Einsatzraum der Feuerwehr Laupersdorf für fünf Jahre, bis 1. Juni 2025, erneuert. Der Gemeinderat beauftragte die Kommission für öffentliche Bauten und Anlagen (OEBAK), das Benützungsreglement für die Mehrzweckhalle Kreuzacker mit den Aussen-Sportanlagen, das seit 2008 in Kraft ist, zu überarbeiten. Es sollen die Tarifanpassungen bei Vermietungen an auswärtige Vereine und Institutionen und die Rechnungsstellung bei Serviceleistungen berücksichtigt und das Gebührenreglement für Anlassbewilligungen und Gebühren für öffentliche Räume sowie das Parkplatzkonzept integriert werden.

Die Seniorenfahrt wird wegen Corona auf Herbst 2020 verschoben. In der Regel wurde die Seniorenfahrt bisher immer im Monat Juni durchgeführt.

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