Im August 2015 wurde in Kestenholz mit dem Projekt Mittagstisch gestartet. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler aus dem Dorf. Bis zu den Herbstferien wurde der Mittagstisch an drei Tagen pro Woche – jeweils Montag, Dienstag und Donnerstag – im FC-Klubhaus angeboten.

Der Donnerstag war mit neun Kindern am besten besucht. Am Montag und Dienstag waren nur zwei respektive drei Kinder angemeldet (wir berichteten). In der Hoffnung, dass dieses Angebot besser genützt wird, wurden vor den Herbstferien neue Anmeldeformulare an die Eltern verteilt.

Mindestens fünf Kinder nötig

Das Ergebnis war ernüchternd, doch es entsprach der bisherigen Nutzung des Mittagstisches. Der Gemeinderat beschloss, den Mittagstisch vorläufig bis zu den Sommerferien 2016 weiterzuführen.

Das Angebot wird jedoch nur noch an jenen Tagen durchgeführt, an denen mindestens fünf Kinder angemeldet sind. Bis zu den Sportferien wird der Mittagstisch nur am Donnerstag angeboten. Für diesen Wochentag haben sich mehr als fünf Kinder angemeldet.

Sollte das Angebot in Zukunft nicht besser genutzt werden, behält sich der Gemeinderat vor, das Angebot zu streichen.

Kiesgrube und Deponie Aebisholz

Seit Anfang dieser Woche liegt der kantonale Erschliessungs- und Gestaltungsplan mit Teilzonenplanänderung «Kiesgrube und Inertstoffdeponie Aebisholz» in Oensingen und Kestenholz während dreissig Tagen öffentlich auf.

Kestenholz ist wegen des Deponieprojekts von der Auflage betroffen. Südlich der Deponie ist auf dem Gemeindegebiet von Kestenholz ein Bodendepot vorgesehen.

Das anfallende Waldbodenmaterial wird aus der Deponiezone weggeführt und auf dem Bodendepot zwischengelagert.

Ein Teil des Deponiesickerwassers soll zudem über eine rund 2,2 Kilometer lange und in sich geschlossene Transportleitung in freiem Gefälle ins Trennsystem der Gemeinde Kestenholz abgeleitet werden.

Erfüllt das Deponiesickerwasser die Einleitbedingungen, so erfolgt eine Einleitung in die Dünnern. Andernfalls ist ein Anschluss an das Kanalisationsnetz der Abwasserreinigungsanlage ARA Gäu vorgesehen.

Konzessionsgebühr definiert

Per 1. Januar 2010 war die Elektra Kestenholz in die öffentlich-rechtliche Unternehmung Energie Kestenholz überführt worden. Die Einwohnergemeinde hatte dieser die Konzession erteilt, auf dem Gemeindegebiet gewerbsmässig elektrische Energie abzugeben und die erforderlichen Leitungen und Anlagen zu erstellen und zu betreiben.

Nach dem Konzessionsvertrag liefert die Energie Kestenholz der Gemeinde jährlich maximal 15 Prozent des Gesamtumsatzes aus dem Betrieb als Konzessionsgebühr ab. Der vereinbarte Abgabesatz gilt jeweils für zwei Jahre. Für 2014 und 2015 wurde eine Konzessionsgebühr von 0,6 Rappen je Kilowatt festgelegt.

Für die nächsten zwei Jahre soll die Gebühr auf pauschal 50 000 Franken festgelegt werden. Für das nächste Jahr entspricht dies einer Abgabe von 0,6 Rappen je Kilowatt.

Bei der Zustandsaufnahme der Kanalisation wurde festgestellt, dass die Leitung in der Wolfwilerstrasse Schäden aufweist.

Mittels Roboter- und Inlinerverfahren wird die schadhafte Leitung saniert. Der Gemeinderat hat den Auftrag für die Sanierungsarbeiten der Firma KFS Kanal-Service AG in Oensingen erteilt. (mbk)