Oensingen
Gemeindepräsident zur Villa Marti: «Es ist gesagt, was gesagt werden muss»

Gelassen kann Oensingens Gemeindepräsident Markus Flury den Rummel rund um die Villa Marti, in die Asylsuchende aus Syrien einziehen sollen, nicht nehmen.

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Markus Flury: «Wir haben uns in der Gemeinde einfach entschieden, keine St. Florianspolitik zu machen.»

Markus Flury: «Wir haben uns in der Gemeinde einfach entschieden, keine St. Florianspolitik zu machen.»

AZ

Aber der FDP-Politiker versucht trotz Medienanfragen und (auch positiven) Kommentaren aus der ganzen Welt, so gelassen wie möglich zu reagieren und den Ball flach zu halten. «Eigentlich ist gesagt, was gesagt werden muss», so Flury.

«Wir haben uns in der Gemeinde einfach entschieden, keine St. Florianspolitik zu machen. Wir erfüllen nur unsere Aufgabe», verweist Flury auf die massiv gestiegene Anzahl an Flüchtlingen aus den Krisengebieten Syrien und Eritrea, die Bund, Kanton und Gemeinden unterbringen müssen.

Bereits am 23. Juni war die Oensinger Gemeindeversammlung über die Unterbringung der Asylsuchenden in Kenntnis gesetzt worden, die Oensinger SVP hat die Lösung mitgetragen. Es gab bis zum «Blick»-Artikel keinen Aufschrei. Und auch die Spitze der Solothurner SVP hat bis zum besagten Artikel offenbar entweder nichts von der Sache gewusst, noch Anlass für eine Reaktion gesehen. (lfh)