Oensingen
Gemeindepräsident Markus Flury gilt bereits als wiedergewählt

Die Wahl des Gemeindepräsidenten in Oensingen ist bereits vor dem 14. April entschieden. Da sich bis Ablauf der Anmeldefrist keine weiteren Kandidaten angemeldet haben, gilt der bisherige Gemeindepräsident Markus Flury als gewählt.

Alois Winiger
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Oensingens Gemeindepräsident Markus Flury.

Oensingens Gemeindepräsident Markus Flury.

Solothurner Zeitung

Der Wahlgang für das Gemeindepräsidium Oensingen findet nicht statt. Denn der seit 2009 amtierende Gemeindepräsident Markus Flury ist bereits in stiller Wahl bestätigt worden. Es standen nicht mehr Kandidaten zur Verfügung, als Ämter zu besetzen sind. Dies teilt die Gemeindeverwaltung mit. Markus Flury freut sich sehr darüber, wie er auf Nachfrage sagt. «Ich habe mich mit Überzeugung zur Wiederwahl gestellt. Die Wahl bestätigt mir, dass meine Arbeit als gut eingeschätzt wird.»

Gehofft habe er schon, dass er wiedergewählt wird, und die Zeichen dafür seien vielversprechend gewesen. «Aber wirklich sicher war ich mir nicht, denn im Hintergrund gab es schon Bewegung.» Das zeige sich daran, dass es bei den Gemeinderatswahlen nicht auch zu stillen Wahlen gekommen ist, wie man hätte annehmen können. Er vermutet: «Wäre ich nicht mehr als Gemeindepräsident angetreten, so wären andere bereitgestanden. Sowohl FDP, als auch CVP und SVP hätten sich um das Amt beworben.»

Selbstverständlich werde er mit aller Kraft, die ihm zur Verfügung steht, weitermachen. Nach seinem kürzlich unerwarteten, krankheitsbedingten Ausfall fühle er sich nun wieder fit, sei sich aber bewusst, dass er zu seiner Gesundheit Sorge tragen müsse. Flury betont ferner, dass er sehr schätze, mit bewährten Leuten die Arbeit weiterführen und die Stabilität in der Gemeinde weiter festigen zu können. Dies betreffe sowohl das Team in der Verwaltung, als auch im Gemeinderat, «auch wenn es dort zu einer kleinen Rochade kommen sollte.»

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